Fachbegriffe leicht erklärt
Fachwissen rund um's Bauen & Wohnen von A - Z.
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Der A-Wert (oder Fugendurchlasskoeffizient) ist eine Kenngröße zur Beschreibung der Dichtheit von Fenstern und Türen. Er gibt an, wieviel Luft (in m³) je Meter Fugenlänge bei einer bestimmten Druckdifferenz in einer Stunde durch die Fuge strömt. Er hat Einfluss auf den Luftwechsel bzw. die Luftwechselrate und den Schallschutz (Luftschall). Je kleiner der Zahlenwert, desto höher ist die Dichtheit der Fenster.
Mit dem A/V-Verhältnis wird das Verhältnis der Gebäudehüllfläche. (Summe aller Außenwandflächen, Fenster usw.) zum beheizten Gebäudevolumen bezeichnet. Ein niedriger Wert des A/V-Verhältnises ist eine wichtige Optimierungsgröße, um Häuser mit geringem Wärmebedarf zu planen.
Die Grenzwerte des maximalen Wärmebedarfes werden in der Energieeinsparverordnung. (EnEV) für ein bestimmtes A/V-Verhältnis vorgegeben. Grundsätzlich gilt: Je kompakter ein Gebäude gebaut ist, um so niedriger ist das A/V-Verhältnis und um so niedriger ist der Wärmebedarf.
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dienen der Abwasserentsorgung im Innen- und Außenbereich und bestehen aus Edelstahl, Gusseisen, Steinzeug, Kunststoff oder Zement. Die frostsichere Verlegetiefe muss 80 Zentimeter betragen, in frostgefährdeten Bereichen innerhalb des Hauses ist eine Isolierung vorzusehen.
Zur Vermeidung von Schallübertragungen dürfen keine starren Verbindungen zur Befestigung an Wänden verwendet werden. Weitere Schallisolierung ist durch Ummantelung der Rohre möglich. Unterschieden wird lediglich in innere Entwässerung, das heißt, in Rohre, die Leitungen in der Erde mit den Sanitäreinrichtungen verbinden und in äußere Entwässerung, das heißt, in Rohre, die in die Erde gelegt werden, um das Abwasser der Sammelstelle oder der Kanalisation zuzuführen.
Eine Abgasleitung ist ein starres oder flexibles Rohr (z.B. aus Edelstahl, Aluminium, Keramik, Glas oder Kunststoff) zur Ableitung von Abgasen aus Öl- bzw. Gasfeuerstätten. Eine Abgasleitung muss im Gegensatz zu einer Abgasanlage für feste Brennstoffe nicht rußbrandbeständig sein.
Eine Abgasleitung benötigt immer eine Zulassung für die speziellen Einsatzbedingungen eines Brennstoffes bzw. einer Feuerstätte und kann innerhalb und außerhalb von Gebäuden angeordnet sein.
Mit dem Abgasverlust ist die Wärmemenge gemeint, die mit den warmen Abgasen ungenutzt aus dem Wärmeerzeuger entweicht. Die Höhe des Abgasverlustes wird maßgeblich von der Abgastemperatur beeinflusst. Je höher die Temperatur ausfällt, umso schlechter ist der Ausnutzungsgrad des zugeführten Brennstoffes.
Ein Abgasverlust tritt nur auf, wenn der Brenner arbeitet, also Brennstoff verbrannt wird. Die maximal zulässige Höhe des Abgasverlustes ist in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegt. Der Wert wird vom Schornsteinfeger im Rahmen der Abgasverlustmessung ermittelt (ausgenommen Brennwerttechnik.) und im Abgasprotokoll. (Schornsteinfegerprotokoll) vermerkt. Der Abgasverlust wird in % angegeben.
Eine Abgasverlustmessung ist bei Öl- und Gas-Heizkesseln nach der Kleinfeuerungsanlagenverordnung vorgeschrieben. Es handelt sich hierbei um die messtechnische Erfassung wieviel Verbrennungswärme (Abgastemperatur) mit den Abgasen ungenutzt den Kessel verlassen.
Ausgenommen von der Messung sind Brennwertkessel. Die Abgasverlustmessung darf für Protokollzwecke nur mit eignungsgeprüften Messgeräten vom Schornsteinfeger durchgeführt werden. Die Messgeräte müssen regelmäßig geeicht werden. Zum Zwecke der Einstellungsüberwachung wird die Abgasverlustmessung auch von Servicetechnikern für Heizkessel bzw. Brenner vorgenommen.
werden als Nichttragende Holz-, Bretter-, Latten- oder Eisengerüstkonstruktionen unter einer tragenden Decke angebracht. Für die Errichtung einer abgehängten Decke sind überwiegend optische, wärmeschutz- oder schalltechnische Gründe maßgebend.
Die Abluft ist die aus einem Raum oder einer Wohnung abströmende bzw. über ein Abluftventil abgesaugte Luftmenge (verbrauchte Luft). Im Gegensatz zur Zuluft hat die Abluft im Winter eine erhöhte Temperatur, weshalb es energetisch interessant ist, die Wärmemenge von der Luft zu trennen und der kalten Zuluft oder einer Luft-Wasser-Wärmepump zur weiteren Nutzung zuführen.
Auch die Luft, die mit einer Küchenabzugshaube abgesaugt wird stellt Abluft dar. Diese ist jedoch mit zahlreichen Fettpartikeln behaftet.
Durch ein Abluftventil wird in Anlagen zur maschinellen Be- und Entlüftung von Wohnungen die geruchs- und feuchtebelastete Abluft abgesaugt. Einige Abluftventile können durch bestimmte konstruktive Lösungen die Abluftmenge selbsttätig oder durch spezielle Antriebe regulieren. Verfügbar sind z.B. hygrometrisch geregelte Ventile, die die Luftmenge in Abhängigkeit der erfassten Luftfeuchtigkeit beeinflussen.
Der Abluftventilator saugt Abluft über die Abluftventile aus einem Raum bzw. der Wohnung. Es sind zentrale Lösungen mit einem Ventilator und dezentrale Lösungen mit meheren Ventilatoren möglich. Der Abluftventilator sollte vor allem wenn es sich um Dauerbetrieb handelt, ein geräuscharmer Ventilator mit geringer elektrischer Leistungsaufnahme sein.
Besonders effektiv ist eine Betriebsweise, bei der die aufgenommene Leistung bedarfsabhängig regelbar ist oder sich selbst regelt. Die Leistungsaufnahme von Ventilatoren in Lüftungsanlagen für Einfamilienhäuser sollte bei max. etwa 30 Watt liegen.
Der Abrechnungszeitraum wird bei einer Heizkostenabrechnung angegeben und umfasst in der Regel ein Kalenderjahr bzw. 12 Monate. Den Anfangs- und Endtermin kann der Vermieter selbstfestlegen, jedoch müssen alle abrechenbaren Betriebskostenbestandteile einer Heiz- und Warmwassserkostenrechnung im Abrechnungszeitraum anfallen und dürfen auch nur für diesen Zeitraum abgerechnet werden.
Nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes hat der Vermieter ein Jahr Zeit zur Abrechnung und zum Nachweis der Verwendung der Vorschüsse. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip kann die Auslesung aus organisatorischen Gründen auch um einige Tage vom Ende des Abrechnungszeitraumes abweichen. Bei elektronischen Heizkostenverteilern ist eine stichtaggenaue Zuordnung möglich (z.B. der 31.12. eines Jahres)
Der Absorber ist ein Bauelement in der Energietechnik, das Umgebungswärme bzw. Wärmestrahlung aufnehmen (absorbieren) kann und an einen Wärmeträger, z. B. Wasser oder ein Kältemittel (bei Wärmepumpen) weitergibt. Ein Absorber ist auch das Herzstück des Solarkollektors zur Warmwassererzeugung.
Er besteht hier aus geschwärztem bzw.speziell beschichteten und gut Wärme leitendem Blech, z. B. Aluminium oder Kupfer. Dabei wird bis 90 % der Solarstrahlung wird in Wärme umgewandelt.
Der Absorptionsgrad gibt den Anteil der in Wärme umgewandelten, insgesamt auftreffenden Solarstrahlung auf einen Absorber (bei Solarkollektoren)an.
Die Absorptionswärmepumpe ist vom Prinzip eine Kältemaschine, die aber auch zur Wärmeerzeugung genutzt werden kann. Sie besitzt einen thermischen Verdichter im Gegensatz zur Kompressionswärmepumpe, in der ein mechanischer Verdichter arbeitet. Deshalb können sie mit z.B. mit Gas statt mit Strom zur Erzeugung der Antriebswärme betrieben werden.
Die Absorptionswärmepumpe arbeitet mit einem Gemisch aus einem Kältemittel, z. B. Ammoniak, und einem Lösungsmittel, z. B. Wasser. Bei geringem Druck wird das gasförmige Kältemittel wegen der Wärmezufuhr im Absorber durch das Lösungsmittel aufgenommen.
Das Gemisch wird durch eine Pumpe auf einen höheren Druck gebracht, wobei das Kältemittel aus dem Lösungsmittel unter Wärmezufuhr ausgetrieben wird und anschließend kondensiert. Bei der Kondensation wird nutzbare Wärme freigesetzt. Weite Verbreitung hat das Prinzip in Campingkühlschränken wegen des geringen Stromverbrauches gefunden.
Der Abstrahlungsverlust entsteht bei Wärmeerzeugern (Heizkesseln, Thermen) durch Abstrahlung von Wärme höher temperierter Oberflächen (z.B. Brenneroberflächen, Kesseltüren) in den Aufstellraum. Der Abstrahlungsverlust reduziert sich mit sinkender Kesselwassertemperatur und verbesserter Wärmedämmung des Kessels, aber auch durch optimierte konstruktive Details, geringe Stillstandszeiten, eine sorgfältige leistungsseitige Dimensionierung des Kessels sowie durch Leistungsmodulation. Der Abstrahlungsverlust moderner, gut gedämmter Heizkesesel liegt unter 2%.
Abwärme entsteht bei der Umwandlung von Energie, z.B. durch den Stoffwechsel im Menschen, bei elektrischen Geräten oder bei der Stromerzeugung (Kühltürme). Um den Wirkungsgrad zu verbessern und Wärme nicht ungenutzt in die Umwelt abzugeben ist es möglich und ratsam Abwärme zu nutzen bzw. zurückzugewinnen (Wärmerückgewinnung).
In sehr gut gedämmten Häusern spielt die Abwärme, z.B. von elektrischen Geräten, eine so große Rolle, dass sie einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Heizlast leistet.
Acremonium ist ein Schimmelpilz, der sich bereits bei geringer Wasseraktivität eines Substrates, d.h. bei relativ niedrigen Luftfeuchtewerten knapp oberhalb von 70% (relative Luftfeuchtigkeit) ansiedeln kann. Dieser Pilz ist immer einer der ersten Siedler, wenn es feucht wird.
Die Oberfläche der Pilzkolonie färbt sich weißlich, blassgrau bis blassrosa. Die Sporen sollen Allergien auslösen und bei immungeschwächten Personen verschiedenste Mykosen an Augen, Haut, Nägeln, Lunge, Bauchfell oder Gehörgang verursachen.
Mit Adsorption bezeichnet man einen Prozess der Anlagerung. Auf Oberflächen in Innenräumen z.B. lagern sich bestimmte Inhaltstoffe der Raumluft an. Die adsorbierten Stoffe werden aber auch ganz oder teilweise wieder an die Raumluft abgegeben, so dass sich in Abhängigkeit vom Luftwechsel ein Adsorptionsgleichgewicht einstellt.
Das ist die Ursache, warum es manchmal längere Zeit dauert, bis ein typischer Geruch (muffig, modrig, pilzig) einer Wohnung trotzt Beseitigung der Emittenden verschwindet.
Das Alkyldimethylbenzyl-Ammoniumchlorid gehört zu den quartären Ammoniumverbindungen und wird als als nichtoxidatives Biozid mit oberflächenaktiven Eigenschaften eingesetzt. Die Wirkung beruht auf einer Inhibierung von Zellproteinen.
Im Lebensmittelbereich ist der Stoff als Desinfektionsmittel zugelassen. Die Substanz ist biologisch schwer abbaubar. Alkyldimethylbenzyl-Ammoniumchlorid wird auch als schimmelpilz- und algenhemmendes Mittel in Farben, Holzschutzmitteln, Solarien-Reinigern und WC-Reinigern eingesetzt.
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sind umweltgefährdende Stoffe auf oder unter Grundstücken, wie beispielsweise Chemieablagerungen oder Mülldeponien. In Bauleitplänen besteht Kennzeichnungspflicht, wenn Gefährdungen durch Altlasten zu befürchten sind.
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ist ein silbrigweißes, leicht dehnbares Metall mit guter elektrischer Leitfähigkeit, das durch Schweißen, Löten, Nieten oder Kleben miteinander verbunden werden kann. Aluminium und seine Legierungenüberziehen sich schnell mit einer sehr dünnen, aber Festhaftenden Oxidschicht, die allerdings nur einen schwach en Korrosionsschutz bietet.
Zur Verbesserung wird Aluminium eloxiert oder mit Einbrennlackierungen versehen. Die Gewinnung und Verarbeitung von Aluminium ist mit einem hohen Einsatz von Primärenergie verbunden. Zur Verbesserung der Energiebilanz soll das stärkere Recycling von Aluminium beitragen.
Bis zu 95 Prozent Energie, so die Aluminiumwirtschaft, werden bei der Erzeugung von Sekundär-Aluminium eingespart. Prinzipiell kann Aluminium ohne Qualitätsverlust beliebig oft eingeschmolzen und wiederverwertet werden.
Die Anlagenaufwandzahl ep einer Heizungsanlage gibt das Verhältnis des Aufwandes an Primaenergie zu nutzbarer Wärme (z. B. eingesetzter Brennstoff zu abgegebener Wärmeleistung) des gesamten Anlagensystems wieder. Die Zahl ep gibt also an, wie viel Energie aus der Quelle (z. B. einer Erdgasquelle) gewonnen werden muss, um mit der beschriebenen Anlage eine Einheit Nutzwärme im Raum bereitzustellen.
Je niedriger der Primärenergieaufwand ist, um so kleiner ist die Anlagenaufwandszahl ep und um so effizienter ist die Anlage. Die Berechnung der Anlagenaufwandszahl schließt die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien ein. Deshalb kann der Wert für ep kleiner als 1,0 sein.
Bei Wohngebäuden wird in der Anlagenaufwandszahl auch die Bereitstellung einer normierten Warmwassermenge berücksichtigt. Die Anlagenaufwandszahl hat nur für die Gebäude- und Anlagenausführung Gültigkeit, für die sie berechnet wurde und ist ein Begriff aus der Energie-Einsparverordnung (EnEV).
sind Eigentümer von Grundstücken an einer Verkehrsfläche, die Zugang oder -fahrt zu den Grundstücken ermöglicht. Die einzelnen Bundesländer haben jeweils eine andere Definition für Anlieger.
Betriebswirtschaftlich gesehen handelt es sich bei den Anschaffungskosten um die Nettokosten der Anschaffung einer Maschine, einer Immobilie oder Teilen davon. Umsatzsteuer, Zinsen, Versicherungen sind nicht Bestandteil der Anschaffungskosten, während die Montagekosten oder Zulassungskosten dazu gehören.
Umgangssprachlich ist im Privatbereich mit Anschaffungskosten der Kaufpreis einer Sache unter Einbeziehung der Umsatzsteuer gemeint. Aber auch hier gehören z.B. die Kosten für einen Kredit nicht dazu.
Die äquivalente Luftschichtdicke (auch sd-Wert) sagt aus, wie dick eine Luftschicht wäre, wenn sie dem Wasserdampf den gleichen Dampfdiffusionswiderstand entgegen setzen würde, wie die betrachtete Baustoffschicht. Die äquivalente Luftschichtdicke ergibt sich aus der Dampfdiffusionswiderstandszahl µ (dimensionslos) des Baustoffes, multipliziert mit der Schichtdicke des Baustoffes in m (Meter).
Die Rechenwerte findet man in der DIN 4108. Je größer der sd-Wert ist, um so weniger Wasserdampf dringt in die Bauteilschicht, desto langsamer ist aber auch die Entfeuchtungsgeschwindigkeit.
Das Arbeitsmedium dient als Wärmetransportmittel in einer Wärmepumpe (z.B. auch dem Kühlschrankaggregat). Es wird dort auch Kälte- oder Arbeitsmittel genannt. Beim Arbeistmedium handelt es sich um eine chemische Substanz mit geringer Verdampfungstemperatur, z.B. Amoniak, Kohlendioxidoder Propan.
Das Arbeitsmedium nimmt durch Verdampfung Umgebungswärme niedriger Temperatur auf. Bei Druckerhöhung kann das Arbeitsmedium verflüssigen und anschließend die aufgenommene Wärmemenge allerdings mit höherer Temperatur wieder abgeben.
Das Arbeitsmittel dient als Wärmetransportmittel in einer Wärmepumpe (z.B. auch Kühlschrank) und wird dort auch Kälte- oder Arbeitsmedium≡ genannt. Dabei handelt es sich um eine chemische Substanz mit geringer Verdampfungstemperatur.
Das Arbeitsmittel nimmt durch Verdampfung Umgebungswärme niedriger Temperatur auf. Druckerhöhung kann das Arbeitsmittel wieder verflüssigen und anschließend die aufgenommene Wärme mit höherer Temperatur wieder abgeben.
Unter Armaturen versteht man Ventile, Klappen, Schieber, Schalter und Meßgeräte; häufig angewandt bei der Bezeichnung der wasserzuführenden Zapfstellen in Küche und Bad. Dabei handelt es sich meistens um Mischarmaturen (Mischbatterien), bei denen das warme und kalte Wasser bereits innerhalb der Armaturen auf die gewünschte Auslauftemperatur gemischt wird.
Dementsprechend wird unterschieden in:
- Einhandmischer: Wassermenge und -temperatur werdenüber ein Griff- oder Hebelventil gleichzeitig geregelt.
- Zweigriffarmaturen: Wassermenge und -temperatur müssenüber zwei Drehventile (kalt/heiß) geregelt werden.
Nachteil: Bevor die richtige Temperatur erreicht ist, geht viel Wasser und Energie verloren.
- Thermostatbatterien: Durch Einstellen der gewünschten Wassertemperatur mittels eines Thermostats vor der
Bedienung des Wasserhahns wird ein wasser- und energiesparender Verbrauch gewährleistet. Moderne Thermostatbatterien
haben keramische Dichtungen und sind mit Verbrühungsschutz und Temperatursperre ausgestattet.
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auch als "Bewehrung" bezeichnet, ist eine aufgrund eines Armierungsplanes erstellte Stahleinlage im Beton, in Form von profilierten Baustählen und Betonstahlmatten. Durch die gerippten Stahlstäbe wird eine gute Verbindung mit dem Beton geschaffen.
ein cancerogen wirkender Baustoff. Es handelt sich um eine mineralische Faser aus Serpentin. Die Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, die Hitzebeständigkeit und schlechte Wärmeleitung etc. prädestinierten den Asbest als Material für feuerfeste Schutzkleider, Filtertücher, Dichtungen, Isolationen, Bauplatten etc. Die Verwendung ist heute wegen den Gesundheitsrisiken (Asbestose) stark eingeschränkt.
Siehe auch unter "Faserzement".
Aspergillus niger (auch Schwarzschimmel genannt) findet sich neben anderen Pilzen (z.B. penicillium). Neuere Untersuchungen machen dafür nicht nur die freigesetzten Sporen sondern auch freigesetzte mikroskopisch kleine Teilchen (2,5 my) des Myzels verantwortlich, welche die Zahl der Sporen auch deutlich übertreffen soll.
Einige Arten setzen Mycotoxine frei. commune) häufig auf Oberflächen im Wohnraum und im Teppichstaub.Der Pilz bildet eine kompakte weiße bis gelbe Basalschicht und einer darüber liegenden dichten Schicht dunkelbrauner bis schwarzer Konidiophoren. Der Pilz kommt überall im Erdboden vor und kann von (allen) organischen Materialien leben.
Aspergillus niger beginnt oberhalb 12°C zu wachsen und hat sein Optimum bei 35 bis 37 °C. Oberhalb 47 °C ist kein Wachstum mehr zu beobachten. Es wird ein pH-Bereich von 1,5 bis 9,8 akzeptiert. Die Wasseraktivität≡ wird mit aw=0,77 angegeben.
Die Sporen überstehen feuchte Kälte ab -22 °C und Hitze oberhalb 59°C nicht. Aspergillus niger bildet die Mykotoxine Malformin, Naphthochinon, Nigragillin, Oxalsäure, Kojisäure. Nach Wikipedia wird der Pilz Aspergillus niger häufig zur Herstellung von Zitronensäure verwendet.
Er scheidet diese Säure bei niedrigen pH-Werten und unter Eisenmangel aus, weil der Citratzyklus gestört wird. Die Gattung Aspergillus wird bei einer Reihe von Gesundheitsschäden ursächlich genannt.
Schimmelpilzgattung (A. niger, Aspergillus fumigatus), die bei Schimmelbefall im Haushalt häufig anzutreffen ist. Pilze der Gattung Aspergillus werden als Erreger von Aspergillomen (Schimmelpilzinfektionen) angesehen. Nach Wikipedia atmet im Durchschnitt jeder Mensch etwa 100 Sporen dieser Pilzart ein.
Schimmelpilze der Gattung Aspergillus fumigatus lieben es feuchter als Aspergillus niger, der Wasserwert wird mit 0,85 bis 0,95 angegeben. Eine Wachstumsquelle sind pflanzliche Materialien wie feuchtes Heu, Korn oder Kompost.
Der Pilz wächst auch häufig in feuchter Blumenerde über Heizkörpern (wärmeliebend), weswegen Blumentöpfe nicht ins Krankenhaus bzw. Krankenzimmer abwehrgeschwächter Patienten gehören. Aspergillus fumigatus wird als Schimmelpilz mit der stärksten pathogenen Potenz angesehen. Er sollte in Innenräumen nicht vorkommen.
Die Atmosphäre ist die im Schwerefeld der Erde festgehaltene Lufthülle, bestehend zu etwa 78 % aus Stickstoff, zu 21 % aus Sauerstoff und mit steigender Tendenz zu 0,04 % aus Kohlendioxid. Einen geringen Restanteil haben Edelgase. Luft ist ein Grundstoff des Lebens.
Luft wird benötigt für jede Art der Verbrennung, woran aber nur der Sauerstoff teilnimmt (Oxidation). Luft ist außerdem wie Wasser ein Wärmträger in der Heizungs- und Lüftungstechnik. Die Luftqualität trägt wesentlich zum Behaglichkeitsempfinden bei (Temperatur, Luftfeuchtigkeit Schadstoffe).
Jede Verbrennung von Öl, Gas, Holz oder Kohlen benötigt den Sauerstoff der Luft. Bei der so genannten atmosphärischen Verbrennung wird die erforderliche Verbrennungsluft durch Sogwirkung, die durch den Schornsteinzug entsteht, zur Flamme geführt.
Diese Art der Heranführung von Verbrennungsluft wird im atmosphärischen Brenner für Gas-Kessel und Gas-Thermen massenhaft genutzt. Moderne Gas- bzw. Öl-Brennwertkessel besitzen dagegen Gebläsebrenner.
Die Aufsparrendämmung ist eine Wärmedämmung oberhalb der bzw. auf den Dachsparren. Der Vorteil besteht darin, dass eine lückenlose, geschlossene Dämmschicht ermöglicht wird. Nachteilig ist die meist konstruktiv bedingte geringere Dämmschichthöhe.
Außerdem ist ohne den Einsatz von Hilfskonstruktion die Verwendung von druckbelastbaren Dämmstoffen erforderlich. Die Herstellung der Luftdichtheit (an der Unterseite) stellt hohe Anforderungen an die Ausführungsqualität.
Ein Auftrieb bzw. eine Aufwärtsbewegung (konvektion) entsteht, weil z.B. warme Luft oder warmes Wasser leichter ist als das kühlere Medium. Die Auftriebsverhältnisse sind u.a. für die Funktion von Schornsteinen bedeutsam, da der Schornstein die gefahrlose Abfuhr von heißen, giftigen Abgasen sicherstellen muss.
nennt man Häuser mit unterschiedlichem Fertigstellungsgrad. Der Ausbau des Hauses findetüberwiegend in Eigenleistung statt.
sind sichtbare Ablagerungen von Stoffen, meist Salzen, auf der Oberfläche von Mauerwerken. Ablagerungen entstehen, indem sich bleibend oder vorübergehend lösliche Substanzen in Wasser lösen und mit der Feuchtigkeitswanderung an die Oberfläche transportiert werden, wo sie sich beim Verdunsten des Wassers abscheiden.
Das Entstehen von Ausblühungen kann folgende Ursachen haben:
- Vorkommen von löslichenausblühfähigen Stoffen
- Feuchtigkeit
- poröse Bauteile
- witterungsbedingte Einflüsse
- konstruktionsbedingte Einflüsse
Das Ausdehnungsgefäß ist eine Einrichtung zur Aufnahme des zunehmenden Wasservolumens, welches durch die Wassererwärmung in einer Heizungsanlage oder Solaranlage entsteht. Beri Schwerkraftanlagen werden offene Ausdehnungsgefäße mit Verbindung zur Luft eingesetzt, die höher angebracht sein müssen, als der höchstgelegene Heizkörper.
Die Ausgleichsfeuchte wird auch Gleichgewichtsfeuchte oder Bilanzfeuchte genannt. Alle Baustoffe können aus der Umgebungsluft mehr oder weniger Wasserdampf aufnehmen und an diese auch wieder abgeben. Je nach Temperatur der Umgebungsluft und des Baustoffes stellt sich ein Gleichgewicht zwischen der Aufnahme von Wasserdampf und der Abgabe von Wasserdampf aus bzw. an die Luft ein.
Zu jeder Temperatur und Luftfeuchte gehört somit ein bestimmter, vom jeweiligen Material abhängiger Feuchtegehalt im Baustoff.
Der Auskühlverlust ist der Wärmeverlust eines Heizkessels bzw. einer Therme wenn der Brenner nicht arbeitet, aber der Wärmerzeuger noch warm ist. Die Auskühlung entsteht infolge innerer Durchströmung, die vor allem vom Schornsteinzug abhängig ist.
Der Auskühlverlust reduziert sich bei Verringerung der Kesselwassertemperatur, u.a. auch durch automatisch angepasste Leistung (modulierende Betriebsweise) sowie durch motorisch betriebene Abgasklappen und optimale Zuganpassung mittels Nebenlufteinrichtungen.
Die Auslegungstemperatur ist die maximale (notwendige) Temperatur des Heizungswassers, die bei der tiefsten Wintertemperatur gerade ausreicht, um das Gebäude durch die Heizungsanlage mit der erforderlichen Wärmemenge zu versorgen.
Die erforderliche Heizkörperleistung jedes einzelnen Raumes wird für diesem Fall bestimmt. Sie muss mindestens der Heizlast bei Auslegungstemperatur entsprechen. Die Auslegungstemperatur ist abhängig von den örtlichen Klimabedingungen und liegt in Deuschland meist zwischen -12°C und -16°C.
Der Außentemperaturfühler ist ein Messfühler für die Außentemperatur in Heizungsregelungen. Die Funktion übernimmt meist ein temperaturabhängiger elektrischer Widerstand, dessen momentaner Widerstand die Außentemperatur wiederspiegelt.
Die so ermittelte Außentemperatur dient als Maß für die erforderliche Heizwassertemperatur (Vorlauftemperatur). Bei Anlagen mit Niedertemperatur- bzw- Brennwertkesseln ist diese meist mit der Kesselwassertemperatur identisch.
Bei Anlagen mit Heizungsmischer dient die ermittelte Außentemperatur als Führungsgröße zur Mischung der Heizwassertemperatur. Außentemperaturfühler müssen so am Gebäude angebracht werden, dass eine Verfälschung des Messwertes durch Sonneneinstrahlung oder andere Wärmequellen ausgeschlossen ist.
Eine außentemperaturgeführte Regelung ist die heute überwiegend verwendete Art einer Heizungsregelung, bei der die Temperatur des Heizungswassers (Vorlauftemperatur) in Abhängigkeit von der Temperatur der Außenluft geregelt wird.
Die Regelungsart beruht darauf, dass bei absinkender Außenlufttemperatur die zur Beheizung erforderliche Wärmezufuhr ansteigt und umgekehrt. Der Zusammenhang wird dargestellt in der Heizkurve, die vom Betreiber der Heizungsanlage angepasst werden kann.
Außenwandheizgeräte sind Einzelraumheizgeräte, die nur für gasförmige Brennstoffe eingesetzt werden können. Sie werden meist unter einem Fenster angebracht. Die Verbrennung erfolgt nach dem atmosphärischen Prinzip, aber raumluftunabhängig.
Die erforderliche Verbrennungsluft wird dazu von außen durch einen Ansaugkanal in die Brennkammer befördert, die heißen Abgase verlassen durch einen anderen Kanal die Brennkammer nach draußen.Außenwandheizgeräte haben einen besseren Wirkungsgrad als häufig angenommen, reichen aber an Brennwertgeräte nicht heran.
Die Wärmeverteilung erfolgt rasch und verlustfrei. Allerdings entsteht eine hohe Temperatur an Teilen im Gerät, die nach längerem Stillstand eine Staubverschwelung nach sich zieht (Geruchsbelastung).
AVBEltV ist die Abkürzung für die "Verordnung über allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden". Bei Abrechnung nach Allgemeinen Tarifen war die AVBEltV rechtsverbindlich. Sie wurde ersetzt durch die Stromgrundversorgungsverordnung (Grundversorgung) und die Niederspannungsanschlussverordnung.




