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Barrierefreies Wohnen

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Lebenswerter Lebensraum.

Wie in vielen anderen Lebensbereichen sollte auch beim Wohnen das Prinzip Vorsorge gelten. Die Bau- und Einrichtungsbranche hat sich in den letzten Jahren sehr stark darauf konzentriert.

Barrierefrei zu bauen bedeutet, dem Bedarf von Menschen mit Behinderung Rechnung zu tragen. Entsprechend ist der Lebensraum zu gestalten.

Mit zunehmendem Alter und den einhergehenden Einschränkungen der Bewegungsfähigkeiten profitieren letztlich alle Bewohner.

Eine in diese Richtung bewusste Bauweise bedient in starkem Maße die soziale Dimension und ermöglicht allen Bewohnern Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit.

Pflegegerechte Wohnmaßnahmen bedürfen intensiver Planung und Vorbereitung. Durchdachte, praktische und preisattraktive Objekte helfen, vor allem den Alltag ohne zusätzliche Mühen zu erleben.

Werden diese Maßnahmen bereits bei der Planung berücksichtig, können die Kosten durchaus gering ausfallen.

Küche.

Auch für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung ist selbstständiges Arbeiten und kreatives Kochvergnügen im eigenen Küchenbereich problemlos möglich und realisierbar! Einige Küchenhersteller haben bereits spezielle Küchen in ihrem Repertoire. Optimale Planung und Produktion barrierefreier Küchen erfordert erhöhte Kreativität und Know-how. Es ist daher sinnvoll, einen erfahrenen Küchenberater bei der Planung eines funktionellen, maßgeschneiderten Konzepts mit einzubeziehen.

Entscheidende Fragen am Beginn der Planung:

  • Wie stark ist die Reichweite nach unten und oben durch eine Behinderung begrenzt?
  • Soll die Küche von Menschen mit und ohne körperlicher Beeinträchtigung gleichermaßen genützt werden?
  • Welche Hilfsmittel können ideale Dienste leisten?

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Das Besondere an diesen bereits zum Teil standardisierten und modularen Küchenmodellen sind unterfahrbare Schränke, Elektro- und Einbaugeräte in entsprechend angepasster Höhe sowie bester Bedienungskomfort. Zusätzlichen Komfort gewährleisten auch in Spezialfällen verstellbare Oberschränke und Arbeitsplatten, welche sich auf Knopfdruck heben und senken lassen.

Bei den eingebauten Geräten und Zusatzausstattungen ist die richtige Anordnung in Hinblick auf Sicht- und Greifhöhe sowie bester Arbeitsablauf wichtig. Besondere Technik und spezielle Konstruktion erleichtern die sichere und ergonomisch optimierte Bedienung.

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Wohnzimmer.

Wichtig ist die Aussicht in‘s Freie im Sitzen und der Auftritt zwischen Wohnung und Balkon / Terrasse sollte schwellenfrei verlaufen.

So vermeiden Sie unnötige Stürze bzw. angenehmes Fahren mit Rollstühlen oder Kinderwagen.

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Schlafzimmer.

Kalkulieren Sie genügend Platz vor dem Kleiderschrank ein um auch mit dem Rollstuhl davor bzw. vorbeifahren zu können. Weiters in optimaler Reichweite sollte der Lichtschalter platziert sein. Für den bequemen Einstieg in‘s Bett empfiehlt sich eine geringere Betthöhe.

Berücksichtigen Sie auch großzügige Abstellflächen neben dem Bett, auf welchen Sie auch gegebenefalls ein Telefon bzw. Notrufsystem anbringen oder aufstellen können.

Bad & WC.

Natürlich hilft eine gewisse Größe, einen Raum barrierefrei zu gestalten. Aber ebenso wichtig sind andere Faktoren wie die Anordnung der Sanitärelemente und der Bedienungsvorrichtungen.

Auf ausreichend Beinfreiheit unter dem Waschtisch ist unbedingt zu achten, damit man mit dem Rollstuhl zufahren kann oder das Waschen auch im Sitzen auf einem Sessel oder Hocker ermöglicht wird.

Der Wasserhahn sollte zur Seite hin wegschwenkbar sein, Einhandhebelmischer sind vorzuziehen. Eventuelle Stützgriffe am Waschtisch sind bei der Montage dessen Höhe anzupassen.
Haltegriffe gehören auch in die Dusche und über die Badewanne.

Für diese empfiehlt sich auch eine Einstiegshilfe in Form eines Lifters. Der Fachhandel hält verschiedene Systeme bereit. Generell sollten alle Bedienelemente, also auch die Betätigung der WC-Spülung und die Halterung für Toilettenpapier, in einfach zu erreichenden Bereichen angeordnet werden.

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