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Wandgestaltung

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Tapete, Farbe, Moos & Co.

Wände rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Bewusst gestaltete Wandelemente werden Teil der Einrichtung, setzen Akzente und verschaffen besondere Behaglichkeit.

Trendforscher wissen es schon länger: Wände rücken verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Möglichkeiten, sich seine Wände zu gestalten, gehen schier ins Unendliche. Der Gestaltungsfreiraum beginnt bei „normalen“ Wandmalereien, führt über vertikale Begrünung bis hin zur hochwertigen Tapete auf Außenfassaden.

Die Möglichkeiten, seine Wände ganz individuell zu gestalten, sind enorm gestiegen. So leisten Wände heute einen ganz besonderen Beitrag zum persönlichen Raumklima, erhöhen den Wohlfühlfaktor, vermitteln Botschaften und bleiben garantiert als Erinnerungsfaktor im Gedächtnis.

Nicht vergessen: mit einem speziellen Lichteffekt wirken solche Wände noch besser.

malerarbeiten.

Wer ans Einrichten denkt, denkt zunächst an die Möbel und den Bodenbelag und erst viel später an die passende Wandfarbe. Dabei hat der Einsatz von Wandfarbe einen großen Einfluss auf die Raumwirkung.

Durch das Zusammenspiel von Farben wird unser Zuhause nicht nur individuell und persönlich, mit dem Einsatz bestimmter Farbkombinationen erzielt man auch eine psychologische Wirkung – beruhigen, motivieren oder ganz einfach entspannen.

psychologie der farben.

Pudrige Töne und Pastellfarben eignen sich ideal, um eine sanfte, ruhige Atmosphäre zum Wohnen zu schaffen. Alle kräftigen, intensiven Farbtöne wirken lebendig und leidenschaftlich. Sie beleben einen Wohnraum und machen das Wohnen bunter. Naturtöne, Schwarz und Weiß sind die Allrounder – diese Farben funktionieren auch laut Farbdesigner immer und lassen sich komplikationslos mit den vorhandenen Möbeln kombinieren.

Je nach gewünschtem Wohnkonzept lassen sich Farben auch vereinzelt zur Gestaltung eines Raumes einsetzen.

Statt Wände vollflächig in einer Farbe zu streichen, kann man einzelne Wände farbig absetzen oder besondere Gegebenheiten im Mauerwerk hervorheben.

Farbe verändert das Raumambiente völlig und schafft optisch neue Verhältnisse. Kleine Räume wirken mit hellen und kühlen Pastelltönen deutlich größer. Bei großen Räumen wirken intensive und warme Farbtöne gemütlich und harmonisch. Niedrige Räume wirken optisch höher, wenn die Decke in einem hellen Farbton gestrichen wird, der exakt an der Deckenkante abschließt. 

Farbe ist nicht gleich Farbe.

Je nach Beanspruchung und Raumnutzung gibt es eine umfangreiche Palette an Farben und Anstrichen, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. Man unterscheidet zwischen Dispersionsfarben auf Naturharz- oder Kunstharzbasis, Latexfarben, Silikatfarben, Kalkfarben, Leimfarben und Kaseinfarben sowie Wandfarben mit Funktion, wie zB. gegen Schimmel oder Nikotinflecken.

Verschiedene kreative Maltechniken stehen in Jahrhunderte alter, künstlerischer Tradition, die bis heute erhalten und von Fachleuten mit modernen Werkstoffen neu interpretiert werden. Spachteln, tupfen, wickeln, lasieren oder wischen, das Ergebnis ist dabei immer außergewöhnlich und individuell. Fundierte Beratung ist wichtig, da Farben und Anstriche unmittelbare Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.

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WANDFARBEN MIT FUNKTION.

Pollenarme Raumluft durch innovative Wandfarbe. Mit Wandfarben lassen sich ganz spezielle Wirkungen erzielen, etwa ein pollenarmes Raumklima. 30 Prozent aller Erwachsenen und 40 % der Kinder reagieren heute allergisch auf ihre Umwelt.

Da wir 90 % unserer Lebenszeit in Innenräumen verbringen, hat die Luftqualität dort einen wesentlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden Sie hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie z. B. Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Schadstoffe.

Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Konzentration an Luftionen: je höher, desto „frischer“ die Luft und desto vitaler fühlen wir uns.

Mit funktionalen Wandfarben kann man eine hohe Konzentration an Luftionen im Wohnraum schaffen. Diese führt zu einer deutlichen Reduktion von Feinstaub, hochallergenen Pollen und den daran anhaftenden Bakterien und Keimen. So können Allergiker ihr Zuhause zu einer pollenwarmen Wohlfühl-Oase machen.

Eine andere Möglichkeit, die Luft von Schadstoffen, Bakterien und Gerüchen zu reinigen, ist ein „photokatalytischer“ Anstrich.

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beschichtung mit zusatznutzen.

Darüberhinaus gibt es Wandfarben, die noch ganz andere Funktionen bieten, z. B. Thermofarben. Das sind spezielle Wandbeschichtungen, die die Oberflächentemperatur gleichmäßig verteilen. Dadurch bleiben im Sommer die Räume länger kühl und im Winter länger warm.

Das Funktionsprinzip dahinter: die Farben enthalten kleine mit Luft gefüllte Keramikkugeln. Solche Farben sparen einerseits Energie, andererseits beugen sie Schimmel vor. Andere funktionelle Beschichtungen sind: Antikondensat- und Antidröhn-Beschichtungen oder Akustikputze.

Neue Nutzungsmöglichkeiten für Wände bieten die beliebten Effektfarben. Ein Beispiel dafür sind Magnetfarben oder die soeben mit dem reddot award ausgezeichnete Magnetspachtel. Damit werden Wände zu unsichtbaren Pinnwänden, ganz ohne Schrauben oder sonstigen Einbauten. Eine Magnetfarbe ist eine eisenhältige Grundierung, die mit beinahe jeder Farbe überstrichen werden kann. 

Darüberhinaus können Wände durch Schultafellack, Sketchpaint oder auch Beamer-Color zu Multifunktionswänden umgewandelt werden. Sketchpaint ist ein weißer Lack, der sich wie eine Tafel beschreiben und wieder abwischen lässt, Beamerfarbe macht die Wand zur Projektionsfläche. Übrigens lassen sich auch Türen und Schränke mit solchen Effektfarben umfunktionieren.

trend wandbegrünung.

Vertical Greening ist dafür der Fachausdruck und dahinter steht ein ganz großer Trend: Hol dir möglichst viel Natur in den Wohnraum! Ganze Wandflächen werden bepflanzt.

Manche Grünwände lassen sich nur sehr kosten- und pflegeintensiv umsetzen, zum Beispiel mit echt wachsenden Pflanzen. Beliebtere Alternativen sind daher Wandgestaltungen mit verschiedenen Moosen. Dafür wird das Moos wird mumifiziert, das heißt, es wächst nicht mehr, lebt aber noch und ernährt sich vom natürlichen Feuchtehaushalt der gesunden Raumluft.

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Durchschnittlich ist das eine relative Raumfeuchte von 40 bis 60 %, dabei bleibt das Moos schön weich und stabil. In den meisten Fällen ist bei dieser Umsetzung keine zusätzliche Pflege notwendig, die vielen Vorzüge aber bleiben erhalten.

So werden grünen Wänden ein niedrigerer Energieverbrauch, bessere Luftqualität, bessere Akustik, niedrigeres Geräuschlevel und insgesamt ein gesünderes psychosoziales Klima nachgesagt.

Es gibt verschiedene Moosarten, die sich einsetzen lassen, etwa das flache Waldmoos und das spezielle Curly- oder Kochmoos, das sogar ohne Luftfeuchtigkeit auskommt.

Besonders ansprechend sind individuelle Mooskompositionen, die zu einer anziehenden Wand-Moos-Landschaft gestaltet werden.

FUNKTIONELLE WANDBELÄGE UND PANEELE.

Hochwertige Wandbeläge eigenen sich besonders zur Veredelung von Wellnessbereichen, Weinkeller, Wohnzimmer, Schlafbereich, Bad und Küche, Kaminverkleidung sowie im Garten. Dabei kommen individuell einsetzbare Wandverkleidungen und 3D-Wandpaneele aus unterschiedlichsten Materialien und Looks zum Einsatz bieten ein einzigartiges Wohn- und Lebensgefühl.

  • Stein- / Natursteinoptik
  • Slatelite Dünnschiefer
  • Rollrost & Rollbeton
  • Kunstharze
  • Holzoptik

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Edle Stein- / Natursteinoptik

Eine edle Wandverkleidung mit (Natur-)Stein verleiht jedem Raum einen besonders hochwertigen Touch. Dabei zählen Wandverkleidung in Steinoptik oder Wandverkleidung mit Naturstein zu den Trendsettern. Ein Wandpaneel aus Stein wird - im Unterschied zu einer gewöhnlichen Tapete - Stück für Stück an der Wand befestigt. Auch fallen Hammer- und Bohrarbeiten an.

Slatelite – der hauchdünne Schiefer

Echter Stein als Wandbelag verhält sich besonders robust und langlebig. Dennoch sollte dessen hohes Eigengewicht nicht unterschätzt werden. Doch auch dafür gibt es eine praktikable Lösung: Dünnschiefer aus Naturstein. 

Die einzelnen Platten werden derart dünn geschnitten, dass Sie von Optik, Haptik und Langlebigkeit des echten Steins profitieren, zugleich aber ein besonders geringes Gewicht aufweisen. Ihre Leichtigkeit macht ihren Einsatz nicht nur an Fassade und Wohnungswänden möglich.

Nachhaltigkeit pur: Holz an der Wand

Ebenfalls ein großer Trend: Wandpaneele aus Holz – sie werden durchwegs aus „Abfall-Produkten“ gemacht, zum Beispiel aus alten Bootsplanken, aus Randstücken der Holzproduktion, aus Fassdauben oder Kokosnussschalen. Die Designs dafür sind unbegrenzt, von hochwertigen Wandfliesen bis hin zu Coco-Mosaiken. Auch Wandpaneele aus anderen Naturmaterialien sind stark im Kommen, etwa aus Echtschieferplatten oder aus Sand.

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AKZENTE MIT TAPETEN.

Auch die wird neu in Szene gesetzt, etwa in Form von Fototapeten aus extrem robustem Material, das für die Außenfassade oder für strapazierte Innenbereiche geeignet ist. Generell kann man sagen, dass reliefartige Oberflächen an den Wänden sehr gefragt sind.

So gibt es edle Textiltapeten mit samtweicher Oberfläche oder dreidimensionale Ledertapeten, die von der Haptik kaum von echtem Leder zu unterscheiden sind. Auch reliefartige Wandspachteltechniken, die etwa einen Beton- oder einen Steineffekt simulieren sind ein wahrer Blickfang.

Ebenso attraktiv wirken Naturtapeten aber auch jene mit metallischem Look, die faszinierende Lichtspiegelungen in den Raum zaubern.

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