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Gemütlich und kostengünstig.

Gerade in Zeiten steigender Ölpreise denken umweltbewusste Menschen an Alternativen. Die umweltfreundliche Heiztechnologie macht den attraktiven Kachelofen zum Zentrum der Zusammenkunft. Er schafft eine besondere Atmosphäre, verströmt Ruhe und Behaglichkeit.

Was kaum jemand weiß: Es ist fast egal ob Holz im Wald verrottet, oder verbrannt wird. In beiden Fällen entsteht Kohlendioxid und zwar in genau der Menge, die Bäume für ihr Wachstum benötigen.

Holz ist schon seit Jahrzehnten der gleichbleibend stabilste und kostengünstigste Energieträger. Man kann es auf die einfache Formel bringen: Holzheizer zahlen für ein durchschnittliches Haus oder eine Wohnung übers Jahr gesehen etwa die Hälfte der Kosten gegenüber Öl oder Gas.

Sparsam ist der Kachelofen auch bei der Energiebilanz. Er trägt zum Problem Klimawandel, der auf die hohe CO2-Belastung zurückzuführen ist, gerade mal null Prozent bei. Denn Holz verbrennt CO2-neutral.

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Gesundheitsfördernd.

Was kann der Kachelofen, das mit anderen Heizkörpern nicht zu erreichen ist? Alle wandvorgehängten und wandvorgebauten Heizkörper arbeiten nach dem Prinzip der Konvektionsheizung, egal ob sie elektrisch oder zentral erwärmt werden - im Gegensatz zum Kachelofen. Er ragt in den Raum hinein und strahlt einen Großteil seiner behaglichen Wärme direkt auf die Umgebung ab. Außerdem reduziert der Kachelofen gegenüber einem Wandheizkörper die Staubbelastung.

Heiß begehrte Schmuckstücke mit Tradition.

Moderne Kachelöfen können mehr als nur Wärme spenden. Neben dem behaglichen Raumklima geben sie den Räumen auch optisch den besonderen Touch.

Zeitgemäßer Kachelofenbau verbindet meisterhafte Tradition mit modernster Technik. 

Die Planung muss den Bedürfnissen aller Familienmitglieder entsprechen, die Wärme sollte längstmöglich gleichmäßig abgegeben werden, das Innenleben muss nahezu unverwüstlich sein, um nur einige Dinge zu nennen. Die äußere Gestalt ist vielfältig - sie spiegelt die persönlichen Vorstellungen des Besitzers.

KACHELOFEN IST NICHT GLEICH KACHELOFEN.

Unabhängig von der Stilrichtung (klassisch, rustikal oder modern) unterscheidet man Grundöfen und Warmluftöfen.

Grundöfen

Aus keramischem Material gebaut wird er seinem Namen von Grund auf gerecht. So entstehen Speicher im dicken Kachelmantel, die die Wärme aus dem zweischaligen Feuerungsraum und den Nachheizgaszügen durch den gesamten Ofenkörper leiten und so optimal ausnutzen. Als Speicher eignen sich Schamott-Steine. 

Ein modernes Heizsystem im Inneren des Grundkachelofens gibt Wärme ab über viele, viele Stunden. Ob freistehend, an die Wand gebaut oder diese gar durchdringend, ist er immer ein Quell der Freude und des Wohlbehagens.

Die Strahlungswärme hat den Vorteil, dass sich nicht die Luft sondern der feste Körper erwärmt und dies wird als sehr angenehme Wärme empfunden. 

Als bewährter Dauerbrenner hat sich der Grundofen längst einen Namen gemacht. Mit einer Aufheizzeit von zwei bis vier Stunden ist er zwar träge, sorgt aber mit seinem hohen Speichervermögen für lang anhaltende Wärme. Besonders geeignet aufgrund ihrer guten Wärmespeichereigenschaften und Wärmeleitfähigkeit sind Keramik und Speckstein. Befeuert wird normalerweise mit Holz.

 

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Ein knisterndes Erlebnis.

Warmluftöfen

Der geringen Staubaufwirbelung stehen die lange Anheizzeit und das hohe Ofengewicht als Nachteile gegenüber. Bei einem Warmluftofen sind die Kacheln zu einem Mantel vermauert, der einen Hohlraum umschließt. Darin ist ein Heizeinsatz montiert. Davon ziehen die Gase in Röhren vergleichsweise schnell zum Rauchfang. Die Luft holt sich dieser Kachelofentyp aus dem Wohnraum oder aus dem Freien.

Er erwärmt die Luft im Ofeninneren und gibt sie gezielt wieder ab über Luftöffnungen. Der Warmluftkachelofen heizt mit seinen keramischen Zügen und Warmluftkanälen verschiedene Räume oder ganze Stockwerke. Schnell und wirtschaftlich ist seine Wärme. 60 bis 80 Prozent der abgegebenen Wärme bringt die Warmluft. Über die Kachelofenoberfläche kommt der willkommene Rest.  

WÄRME ERLEBEN MIT ALLEN SINNEN.

Kombi-Kachelöfen

Mit dem gemauerten Zügen (Grundofen) und dem Heizeinsatz (Warmluftofen) ist der Kombi-Kachelofen eine Mischvariante. 

Dieses System ist optimal, kann doch bei Bedarf ein austauschbarer Heizeinsatz samt moderner Verbrennungstechnik eingebaut werden. Die Verbrennungsluftzufuhr ist raumluftunabhängig, andere Brennstoffvarianten wie Öl oder Gas, Pellets oder Briketts sind möglich.

Ein weiterer Vorteil: Schnelle Wärmeabgabe vom Heizeinsatz (rund 15 bis 20 Minuten) bei sechs bis acht Stunden Speicherzeit des keramischen Zugs.

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Gesunde Wärme.

Heizkamin

Heizkamine sind aus Stahlblech oder Grauguss vorgefertigte Einsätze, meist mit großer Glasheiztüre. Sie werden, je nach Bauart, in unterschiedlichen Kachelofensystemen verwendet. Die Vorteile gegenüber dem Grundofen sind die kürzeren Nachlegeintervalle und teils geringere Speichermasse.

Kachelofen-zentralheizung.

Eine sparsame und umweltfreundliche Zentralheizungsanlage kann heutzutage auch in einem Kachelofen „stecken“.  Es gibt kaum eine schönere und sinnvollere Möglichkeit, angenehme Wärme für sein Zuhause zu sichern und gleichzeitig Warmwasser zu gewinnen.

Sie können einen Kachelofen als Hauptwärmequelle oder als Unterstützung zur Warmwassererzeugung für Ihr Haus einsetzen und in Ihr bestehendes Heizsystem einbetten. Holz ist ein heimischer, klimaneutraler Energieträger, dessen Verwendung Freude macht.

Auch das Nachheizen wird mit dem Pelletsmodul ganz leicht gemacht. Hat man keine Zeit oder einfach keine Lust nachzuheizen, so befüllt sich die Kachelofenzentralheizung ganz einfach mit Pellets. Wahlweise kann dieses System immer manuell mit Stückholz betrieben werden.

Dank der Automatisation des Systems wird der Kachelofen zwei- bis dreimal am Tag befeuert und strahlt eine gesunde und angenehme Strahlungswärme in den Raum ab - so heizt es sich mit Holz nicht nur schön und behaglich, sondern auch sauber und bequem.

Kachelofen