bonitätsgeprüfte Firmen für Bauen und Wohnen

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Smarte Wohnraum-Planung.

Ein Haus zu bauen, ist eine sehr schöne und freudvolle Aufgabe, aber auch eine äußerst komplexe Unternehmung. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis gilt: Je genauer und umfassender man sich der Planung von Anfang an widmet, desto stimmiger sind später auch Kosten und Timing.

Wollte man einen Vergleich schaffen, könnte man ein Haus wie eine frisch zubereitete Speise betrachten: In beiden Fällen gilt es, verschiedene Zutaten in ein harmonisches Gericht zu verwandeln. Beim Hausbau gibt es grob betrachtet die folgenden drei Hauptzutaten: Das Grundstück, das Budget und die eigenen Wünsche.

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lage und form des grundstücks berücksichtigen.

Manche Menschen haben das Glück, sich ihr Grundstück nach allen Bedürfnissen und Wünschen aussuchen zu können, andere hingegen suchen lange, werden nicht fündig und geben sich schließlich mit einem Kompromiss zufrieden. In jedem Fall stellt das Grundstück die Basis des zukünftigen Hauses dar und viele Faktoren beeinflussen bereits hier die Planung. So zum Beispiel: Orientierung des Grundstückes nach den Himmelsrichtungen, Zufahrt, Nachbarschaft, Lärm, Blickrichtungen, Größe - um nur die wichtigsten zu nennen.

Die Auswahl sowie der Ankauf eines Grundstückes sollten daher mit einem Bauexperten erfolgen, da nur dieser die genannten Faktoren richtig einstufen kann, die Bebauungsbestimmungen kennt und daher die Bebaubarkeit des jeweiligen Grundstückes beurteilen kann.

Bevor die Planung beginnt, ist es außerdem sinnvoll, alle klimatischen Daten der Lage zu sammeln: Durchschnittstemperaturen im Sommer/Winter, Wind, Regen, Luftfeuchtigkeit, Sonnenstände zu bestimmten Tageszeiten, vorhandene tiefer liegende Quelle usw. Diese Daten beeinflussen zum Beispiel die Ausrichtung des Gebäudes, das Heizsystem, die Dämmung, die Beschattungskonzepte, die Gartenplanung und vieles mehr. 

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budget.

Das Budget ist stets eine höchst persönliche und meist fixe Angelegenheit. Eines ist aber zu bedenken: Nicht alles, das jetzt günstiger kommt, stellt sich auf Dauer als die optimale Lösung heraus. So können teurere Baumaterialien zum Beispiel über bessere Dämmwerte verfügen und somit die Energiekosten reduzieren. Oder aber bestimmte Belege und Oberflächen können sich schneller abnutzen und eine aufwändige Sanierung nach sich ziehen.

Ein anderes Beispiel: Die gewählte Heizanlage ist kostengünstiger in der Anschaffung, langfristig aber übersteigen die monatlichen Heizkosten die ursprünglichen Anschaffungskosten des eigentlich teureren Heizsystems, wie dies etwa bei einer Wärmepumpe im Vergleich zu Gas der Fall ist. Gute Beratung und eine strenge Rechnung sind hier hilfreich.

Modernes Haus, Tiny House, Passivhaus mit großen Glasfenstern.
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WÜNSCHE UND FLEXIBILITÄT.

Welche Funktionen ein Haus erfüllen soll und welche Räume daher notwendig sind, ist von Fall zu Fall verschieden. Vielen Fällen gemeinsam ist allerdings, dass sich die Nutzung mit den Jahren verändert. Flexibilität ist daher ein wesentliches Kriterium, das von Anfang an berücksichtigt werden sollte - gerade von Familien mit Kindern.

Sind die im gemeinsamen Haushalt lebenden Kinder heute beispielsweise 12 und 14 Jahren, werden sie in voraussichtlich zehn Jahren nicht mehr im selben Haus wohnen. Wie sollen die Räume dann verwendet werden? Ist dann eine Mauer zu versetzen? Sollen die Kinderzimmer vielleicht eines Tages einem Atelier oder einem Gästezimmer mit Duschmöglichkeit weichen? All dies ist jetzt schon für die Statik oder die Installationen wichtig. Es lohnt sich daher, schon heute darüber nachzudenken.

Bei der Planung unbedingt vorab berücksichten:

WOHNRAUMLÜFTUNG

Eine kontrollierte, zentrale Wohnraumlüftung hat viele Vorteile: Verbesserung der Luftqualität, Vermeidung von Feuchtigkeit und Schimmel, kaum Verlust der Heizwärme durch Lüften, Wärmerückgewinnung über Wärmetauscher, spezielle Filter reduzieren die Allergene in der Luft, Kühlmöglichkeit an Sommertagen. Ein nachträglicher Einbau ist dabei deutlich teurer.

HAUSMANAGEMENT / SMARTHOME

Das Thema Hausmanagement / SmartHome ist ein sehr umfangreiches – es beginnt bei der Heiztechnik und endet bei der Anwesenheits-Simulation über das Smartphone. Eine Beratung durch Experten bringt Klarheit über die Umsetzbarkeit von Wünschen, zeigt sämtliche Vor- und Nachteile sowie Möglichkeiten auf und hilft so bei der Entscheidungsfindung. Dabei sollte nicht nur entschieden werden, was von Beginn an umgesetzt werden soll, sondern auch, welche Komponenten eventuell später noch nachrüstbar sein sollen.

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EINRICHTUNG & LICHT

Bei der Planung der Wohnräume sollte nicht nur an ihre Hauptfunktion, sondern auch an die erweiterte Nutzbarkeit der einzelnen Räume dedacht werden. So kann zum Beispiel das Badezimmer als kleine Meditationsoase oder die Küche als Bar oder Gesprächs-Hotspot dienen.

Je mehr Funktionen ein Raum erfüllen soll, desto lebendiger ist er und umso mehr Planung braucht er. Etwa die Elektroanschlüsse oder die Beleuchtung betreffend. Vielleicht braucht man da eine Tageslichtlampe, dort aber indirekte Beleuchtung zum Dimmen, eventuell möchte man ein bestimmtes Einrichtungsstück oder eine künstlerische Wandgestaltung durch Licht besonders in Szene setzen. So ist es hilfreich, bereits in der Planungsphase viele Einrichtungsdetails zu kennen.

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Deshalb beginnt die Lichtplanung auch immer mit der Grundfrage: Wie viel Licht für welche Verwendung an welchem Ort? Eine gute Beleuchtung berücksichtigt unterschiedliche Raumzonen, dient zur Orientierung und betont Details der Architektur oder der Einrichtung. Dabei ist die Qualität der Beleuchtung ausschlaggebend und sollte Blendungen vermeiden.

Auch das richtige Leuchtmittel spielt eine große Rolle, denn es bestimmt die Lichtstimmung von behaglich oder sachlich über entspannt bis hin zu konzentriert. Optimales Licht hängt nicht nur vom Design der Leuchte ab, sondern viel mehr von der Platzierung, dem passenden Leuchtmittel und der gewünschten Lichtmenge.

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SONNENSCHUTZ & STURZSYSTEME

Moderne Sonnenschutz-Systeme bieten Beschattung sowie Sichtschutz und punkten beim Energiesparen. Insbesondere in Verbindung mit einem außen liegenden Sturzsystem lassen sich überzeugende Dämmwerte erzielen, auch in Niedrigenergie- und Passivhäusern.

Das Sturzsystem wird bereits in der Rohbauphase eingebaut und lässt auf diese Weise alle Optionen offen, ohne dabei die Architektur des Hauses zu stören. Somit kann jederzeit ein Sonnen-/Wetterschutz wie Rollläden, Raffstore, textile Beschattungen oder ein Insektengitter eingebaut werden. Materialtechnisch unterschieden werden folgende drei Sturz-Varianten: Betonsturz, Tonsturz (Backsteinmauerwerk) und Stahlsturz (IPE-Träger).

Die größten Vorteile eines Sturzsystemes sind:

  • Einfache, rasche Montage für den Fachmann
  • Selbsttragende Schalung
  • Abgestimmt auf alle Mauerstärken und Sonderformen
  • Frostsicher und feuchtigkeitsunempfindlich 
  • Diffusionsoffen
  • Hervorragende Schalldämmung
  • Resistent gegen Ungeziefer

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LIFTTECHNIK FÜR IN- UND OUTDOOR

Eigenständige Mobilität im Alter und bei körperlichen Beeinträchtigungen erhöht die Lebensqualität. Die Branche hat auf die große Nachfrage reagiert und bietet hochwertige sowie leicht bedienbare Lifttechnik und Aufzüge in Form von Plattformtreppenliften und -aufzügen, Kabinenaufzügen, Hubliften, Hebebühnen und Sitztreppenliften. Für derartige Investitionen werden (staatliche) Förderungen angeboten, deren Höhe je nach Bundesland unterschiedlich ausfällt.

TECHNISCHE FEINHEITEN

Ob zentrale Staubsaugeranlage, Wäscheabwurfsystem
oder bewusste Regenwassernutzung - moderne Wohnhäuser können den Alltag enorm erleichtern und aufwerten. Doch auch hier gilt es, von Anfang an konkret mit Hilfe eines Professionisten zu planen.


ERGÄNZENDE ELEMENTE

Neben den essentiellen Bestandteilen eines Hauses, sollte man sich bereits in der Planungsphase über zusätzliche Ausstattungsmöglichkeiten Gedanken machen. Mögliche Fragen in diesem Zusammenhang können sein: Soll ein künftiger Kamin oder Ofen auch eine Heizfunktion übernehmen oder lediglich ein wärmendes Stimmungselement sein? Besteht Interesse an einem eigenen Wintergarten? Zu bedenken ist auch ein modernes Beschattungssystem, das Sichtschutz und Energiesparfaktor in einem ist.

GARTENGESTALTUNG

Wo will man frühstücken, wo sich zurückziehen, wo in die Landschaft schauen, wo sollte ein Pool sein, wo braucht man Beleuchtung, wo Beschattung, wo dürfen Nachbarn nicht stören, will man Beete anlegen, soll der Rasen mittels Roboter gemäht werden, wünscht man sich einen Grillplatz ... die Beantwortung dieser und weiterer Fragen beeinflusst zu Teilen auch die Hausplanung.

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AL ARCHITEKT - Arch. Mag. Antonio LEONTE | www.alarchitekt.at

GLIEDERN VON PLANUNGSABSCHNITTEN.

Abschließend ein allgemeiner Überblick, wie sich die einzelnen Planungsabschnitte gliedern lassen:

  • Berücksichtigung des Lageplans inklusive Flächenwidmungs- und Bebauungspläne
  • Raum- und Funktionsplanung
  • Kosten- und Finanzplanung
  • Entwürfe und Einreichplan
  • Erstellung eines Leistungsverzeichnisses
  • Ausführungs- und Detailplanung via Skizzen
  • Terminplanung

Ein Leistungsverzeichnis der gängigsten Bau-Dienstleis-tungen kann wie folgt aussehen:

BÜROLEISTUNG

  • Grundlagenermittlung: Klärung der Bauaufgaben 
  • Beratung, Erhebung der Bauvorschriften
  • Vorentwürfe (MA 1:200) als Entscheidungsgrundlage
  • Entwurf im MA 1:100
  • Einreichplanung: Erstellung notwendiger Unterlagen
  • für die Erlangung der Baubewilligung
  • Technische, geschäftliche und kreative Oberleitung
  • der Bauführung. Angebotseinholung und -prüfung,
  • Erstellung eines Preisspiegels und Vergabevorschlages.
  • Ausarbeitung/Erstellung der Leistungsbeschreibungen
  • mit Mengenangaben, Gliederung nach Gewerken.

ÖRTLICHE BAUAUFSICHT (ÖBA)

Überwachung der Ausführung des Werkes auf der Baustelle hinsichtlich Übereinstimmung mit der Bewilligung, der Beauftragung, den Plänen und Beschreibungen, den einschlägigen Vorschriften sowie des Zeitplans. Kontrolle der gesamten Abrechnungsgrundlagen. Mängelfeststellung, Rechnungsprüfung und detaillierte Kostenauflistung.

INGENIEURKONSULENTEN-LEISTUNGEN

  • Vermessung
  • Bodenmechanik
  • Statik und Tragwerksplanung, Bauphysik
  • Technische Gebäudeausrüstung
  • (Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär und Elektro)

Energieausweis.

Für Neubauten ist die Erstellung eines aktuellen Energieausweis seit Jänner 2008 verpflichtend, seit 2009 auch für Altbauten. Es gibt verschiedene Institute und zertifizierte Unternehmen, die Energieausweise ausstellen. Die Gültigkeitsdauer beträgt zehn Jahre.

Der Energieausweis ...

  • sorgt auf dem Immobilienmarkt für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. 
  • dokumentiert den Stand der Technik.
  • informiert objektiv und zeigt Einsparpotenziale auf.
  • ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

Im Energieausweis sind zahlreiche informative Kennwerte, wie etwa der zu erwartende Heizenergieverbrauch unter Berücksichtigung der jeweiligen Klimaregion, angeführt. Je nach Bundesland stehen in diesem Dokument leicht unterschiedliche Angaben mit leicht von einander abweichenden Berechnungsmodellen zur energetischen Ist-Situation des jeweiligen Gebäudes.

"Mein Projekt:
ein Haus bauen, traumhaft einrichten, den Garten aufhübschen."

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