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Heizen mit Pellets

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Heizen mit Pellets.

Pelletsheizungen werden immer beliebter. In Österreich heizen rund 3 Prozent aller Haushalte mit Pellets. Beim jährlichen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch liegt Österreich nach Schweden an Europas zweiter Stelle, gleichauf mit Dänemark. Der Verbrauch hat sich in den letzten sieben Jahren um über 50 Prozent erhöht. Der Trend ist weiter steigend. Längst gibt es vollautomatische Heizsysteme, die sämtlichen Komfort bieten, etwa sich selbst befüllen oder über Smartphone zu bedienen sind.

Holzpellets weisen mehrere entscheidende Vorteile auf. So ist der Rohstoff, aus dem sie hergestellt werden, ein natürlicher und ein nachwachsender. Zudem ist jede Investition in eine neue Heizanlage eine kostspielige und im Falle von Pelletsheizungen eben eine sehr zukunftssichere: Pellets haben nicht das unkalkulierbare Preisrisiko wie Gas oder Öl und ersparen außerdem fast die Hälfte der Heizkosten.

Auch sind die Heizgeräte heute hoch effizient und wandeln 90 Prozent der Energie in Wärme um. Pelletsheizungen sind umweltfreundlich und weisen niedrige Emissionswerte auf: der trockene Brennstoff, die elektronische Regelung der Verbrennungsluft und die heiße Brennkammer garantieren eine saubere Verbrennung.

Nicht zuletzt zeichnen sich Pelletsheizungen durch hohen, oft vollautmonatischen Komfort aus und, je nach gewähltem Heiztyp, auch durch besondere Behaglichkeit.

Es gibt verschiedene Heizsysteme zur Auswahl, darunter eine neue Generation raumluftunabhängiger Pelletkaminöfen und Pellet-Heizkessel, die die Verbrennungsluft direkt der Außenluft entnehmen – speziell für Niedrigenergie- oder Passivhäuser. Grundsätzlich gibt es drei Systeme: Kompaktkessel, Zentralheizungsofen, Kaminofen.

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PEllet-kompaktkessel.

Dieses vollautomatische Heizsystem wurde für den geringen Energiebedarf eines Niedrigenergiehauses entwickelt. Ein Kompaktkessel ist besonders sparsam, hat handliche Abmessungen, ist leise, befüllt sich automatisch und wird gerne mit einem Pufferspeicher kombiniert, um Solarenergie mitzunutzen.

Pellet-zentralheizungsofen.

Wie gewohnt über Heizkörper oder eine Wand- bzw. Fußbodenheizung verteilt der Zentralheizungsofen die Wärme in jedem Raum. Auch das Warmwasser wird produziert. Bei einem Passivhaus braucht man im Schnitt 1.000 kg Pellets pro Winter. Entweder wird die benötigte Menge automatisch befüllt oder aber händisch alle paar Tage. Auch der Zentralofen lässt sich ideal mit einer Solaranlage verbinden.

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Pellet-kaminofen.

Der Pelletkaminofen ist ein Allrounder: äußerlich ähnelt er einem traditionellen Schwedenofen, sein brennendes Feuer zaubert also viel Behaglichkeit und Atmosphäre in den Raum, innerlich aber ist er ein moderner Held. Vollautomatisch, sparsam, sauber. Obwohl nur minimaler Investitionsaufwand erforderlich ist (2.000,-- bis 4.000,--), bringt er die volle Leistung, etwa für ein Passivhaus. Durch die gute Dämmung bei dieser Bauweise verteilt sich die Wärme üblicherweise perfekt im ganzen Haus.

Gut kombinierbar.

Pelletkaminöfen lassen sich aber auch gut mit Wärmepumpen verbinden. Wärmepumpen-Systeme verbrauchen bei niedrigen Außentemperaturen zum Teil viel Strom – dies kann mit einem Pelletofen wunderbar abgefangen werden. Auch bei vielen bestehenden Häusern wird ein Pelletkaminofen als Zusatzheizung eingebaut.
Das hat mehrere Gründe: Pelletsöfen bieten Sicherheit, etwa wenn die Gas- oder Ölversorgung einmal ausfallen bzw. der Preis hoch steigen sollte.

Ein Pelletskaminofen senkt insgesamt die Heizkosten, als Zusatz zu einer Ölheizung etwa kann die Ersparnis 30 Prozent ausmachen. Vor allem aber bietet ein Kaminofen eine gemütliche Atmosphäre.

Man sitzt vor flackerndem Feuer und genießt: den Anblick, die gleichmäßige Wärme, den komfortablen und sauberen Heizvorgang. 

Kann man sich mehr wünschen? Das archaische Element Feuer im eigenen Haus bewundern, dabei aber ein modernes, günstiges und komfortables Heizsystem im Hintergrund zu haben? Wohl kaum. Kein Wunder, dass Pelletsheizungen so beliebt sind.

Siehe auch: Heizen mit Holz Siehe auch: Kachelöfen

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