Innenarchitektur & Raumgestaltung
Die klassischen Raumfunktionen unterliegen einer zunehmenden Veränderung. Ein Innenarchitekt hilft Ihnen bei technischen und raumkompositorischen Belangen.
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Der Vorraum, die Diele und der Flur gehören zu den wichtigsten Erschließungsbereichen eines Hauses oder einer Wohnung. Sie verbinden den Eingangsbereich mit den übrigen Wohnräumen, schaffen Orientierung und übernehmen gleichzeitig zahlreiche praktische Funktionen. Hier wird die Haustür geöffnet, die Jacke abgelegt, die Schuhe ausgezogen, der Schlüssel verstaut und der letzte Blick in den Spiegel geworfen, bevor man das Haus verlässt. Gleichzeitig vermittelt der Eingangsbereich Besuchern den ersten Eindruck vom Zuhause.
Ein gut geplanter Vorraum sollte deshalb nicht nur schön aussehen, sondern vor allem funktional, ausreichend dimensioniert und gut zugänglich sein.
Eine durchdachte Diele bietet Platz für Garderobe, Schuhe, Spiegel und Stauraum, während ein Flur vor allem als Verkehrs- und Verbindungsfläche zwischen verschiedenen Räumen dient. In modernen Grundrissen können die Übergänge zwischen Vorraum, Diele, Entrée und Flur allerdings fließend sein.
Die Planung des Eingangsbereichs ist daher weit mehr als eine Frage der Einrichtung. Bereits beim Hausbau, bei der Grundrissplanung oder bei der Sanierung einer Wohnung sollte berücksichtigt werden, wie viele Personen den Bereich regelmäßig nutzen, welche Türen und Räume daran anschließen und wie viel Stauraum benötigt wird.
Vorraum, Diele und Flur bezeichnen Bereiche im Haus oder in der Wohnung, die sich in ihrer Funktion und Größe unterscheiden können.
Der Vorraum liegt meist direkt hinter dem Eingang und dient vor allem als Übergangs-, Garderoben- und Verteilerbereich.
Die Diele ist häufig großzügiger gestaltet und verbindet mehrere Räume, wobei sie neben der Erschließung auch eine repräsentative Funktion übernehmen kann.
Der Flur ist dagegen meist ein länglicher Verkehrs- und Erschließungsbereich, der verschiedene Räume miteinander verbindet.
Der Begriff Eingangsbereich umfasst allgemein die Zone rund um den Haus- oder Wohnungseingang – innen wie außen.
Gut geplant bieten diese Bereiche ausreichend Platz für Garderobe, Schuhe, Stauraum und Bewegungsflächen und sorgen für einen funktionalen, ordentlichen und einladenden Übergang zwischen Außen- und Wohnbereich.
| Begriff | Typische Bedeutung | Hauptfunktion |
|---|---|---|
| Vorraum | Raum direkt hinter dem Eingang | Ankommen, Garderobe, Verteilen |
| Diele | Größerer, zentraler Eingangsbereich | Erschließung + Repräsentation |
| Flur | Meist länglicher Verbindungsbereich | Räume erschließen |
| Eingangsbereich | Oberbegriff für innen und außen | Übergang zwischen Außen und Innen |
| Korridor | Längerer Verkehrsweg | Verbindung von Räumen |
Der Eingangsbereich ist die Pufferzone zwischen dem Außenraum und dem Wohnbereich.
Hier werden Schuhe ausgezogen, Mäntel abgelegt, Taschen abgestellt und gegebenenfalls nasse
oder verschmutzte Kleidung untergebracht.
Gerade bei einem Einfamilienhaus ist diese Funktion wichtig, weil dadurch Schmutz,
Nässe und Straßenschuhe möglichst nicht in die Wohnräume gelangen.
Vorraum und Diele übernehmen eine zentrale Aufgabe bei der Raumerschließung. Von hier aus werden beispielsweise
erreicht.
Eine gute Planung sorgt dafür, dass die Wege kurz, logisch und übersichtlich sind.
Eine der wichtigsten Funktionen ist die Unterbringung von Alltagsgegenständen.
Dazu gehören:
Besonders effizient sind geschlossene Garderobenschränke, weil sie für ein ruhigeres und aufgeräumteres Erscheinungsbild sorgen.
Der Bodenbelag sollte zum tatsächlichen Gebrauch passen. Im Eingangsbereich sind beispielsweise robuste, pflegeleichte und feuchtigkeitsunempfindliche Materialien besonders sinnvoll.
Geeignet können unter anderem sein:
Ein robuster Boden ist besonders wichtig, wenn Kinder, Haustiere oder viele Personen den Eingang regelmäßig benutzen.
Der wichtigste Grundsatz lautet: Jeder Quadratmeter im Vorraum sollte möglichst mehrere Funktionen erfüllen. Gerade kleine Eingangsbereiche profitieren von einer sorgfältigen Planung.
Bei kleinen oder ungewöhnlich geschnittenen Räumen kann eine maßgefertigte Garderobe deutlich effizienter sein als einzelne Möbelstücke.
Schränke können beispielsweise bis zur Decke reichen. Der obere Bereich eignet sich für selten benötigte Gegenstände wie Koffer, Saisonbekleidung oder zusätzliche Decken.
Eine Sitzbank erleichtert das An- und Ausziehen von Schuhen. Besonders praktisch ist eine Garderobenbank mit integriertem Stauraum.
So werden Sitzmöbel und Aufbewahrung miteinander kombiniert.
Ein großer Spiegel erfüllt gleich mehrere Aufgaben:
In kleinen Vorräumen kann ein raumhoher Spiegel deshalb besonders wirkungsvoll sein.
Eine ausschließlich offene Garderobe kann schnell unordentlich wirken. Eine ausschließlich geschlossene Garderobe ist dagegen für häufig verwendete Kleidungsstücke weniger bequem.
Eine Kombination ist meist praktischer:
Bei modernen Grundrissen verschwimmen die Grenzen zwischen Vorraum, Diele und Wohnbereich zunehmend. Ein großzügiger Eingangsbereich kann beispielsweise gleichzeitig sein:
Eingang + Garderobe + Stauraum + Erschließung + Sitzbereich + Informationszone.
In einem Familienhaus kann zusätzlich ein sogenannter Schmutzbereich beziehungsweise eine Verbindung zum Hauswirtschaftsraum besonders praktisch sein. Schuhe, Arbeitskleidung, Sportausrüstung oder nasse Kleidung müssen dann nicht durch den gesamten Wohnbereich getragen werden. Auch für Fahrräder, Kinderwagen, Schultaschen oder Hundezubehör kann ein entsprechend geplanter Eingangsbereich wertvollen Stauraum schaffen.
Im Hinblick auf kurze Wege empfiehlt sich, die Küche, das Stiegenhaus und die Toilette direkt an den Vorraum anzubinden.
Auch in Bezug auf Barrierefreiheit hat der Vorraum wesentliche Anforderungen zu erfüllen. Durchgangsbreiten von zwei Metern und mehr wirken nicht nur gehobener, sondern sind auch hinsichtlich Barrierefreiheit ideal. Eine Gästetoilette im Eingangsbereich einzuplanen, ist ebenfalls eine gute Lösung.
Die nötige Breite von Vorraum und Flur richtet sich ganz allgemein nach der Anzahl der einmündenden Räume, also der Türen und Durchgänge und deren Anordnung.
Der Eingangsbereich sollte nicht erst bei der Möblierung geplant werden. Bereits im Grundriss müssen wichtige Funktionen berücksichtigt werden.
Dazu gehören:
Besonders wichtig ist die Bewegungsfläche vor und hinter der Eingangstür. Eine großzügige Garderobe nützt wenig, wenn Türen, Schrankfronten und Personen sich gegenseitig behindern.
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Der Vorraum, die Diele und der Flur gehören zu den wichtigsten Erschließungsbereichen eines Hauses oder einer Wohnung. Sie verbinden den Eingangsbereich mit den übrigen Wohnräumen, schaffen Orientierung und übernehmen gleichzeitig zahlreiche praktische Funktionen. Hier wird die Haustür geöffnet, die Jacke abgelegt, die Schuhe ausgezogen, der Schlüssel verstaut und der letzte Blick in den Spiegel geworfen, bevor man das Haus verlässt. Gleichzeitig vermittelt der Eingangsbereich Besuchern den ersten Eindruck vom Zuhause.
Ein gut geplanter Vorraum sollte deshalb nicht nur schön aussehen, sondern vor allem funktional, ausreichend dimensioniert und gut zugänglich sein. Eine durchdachte Diele bietet Platz für Garderobe, Schuhe, Spiegel und Stauraum, während ein Flur vor allem als Verkehrs- und Verbindungsfläche zwischen verschiedenen Räumen dient. In modernen Grundrissen können die Übergänge zwischen Vorraum, Diele, Entrée und Flur allerdings fließend sein.
Die Planung des Eingangsbereichs ist daher weit mehr als eine Frage der Einrichtung. Bereits beim Hausbau, bei der Grundrissplanung oder bei der Sanierung einer Wohnung sollte berücksichtigt werden, wie viele Personen den Bereich regelmäßig nutzen, welche Türen und Räume daran anschließen und wie viel Stauraum benötigt wird.
Die Begriffe Vorraum, Diele und Flur werden im Alltag häufig ähnlich verwendet, bezeichnen architektonisch jedoch unterschiedliche Bereiche beziehungsweise Nutzungsschwerpunkte.
Der Vorraum ist grundsätzlich ein Raum oder Bereich, der dem eigentlichen Wohnbereich vorgelagert ist. Besonders im österreichischen Sprachgebrauch ist „Vorraum“ eine sehr gebräuchliche Bezeichnung für den Eingangsbereich einer Wohnung oder eines Hauses.
Er bildet die Schnittstelle zwischen außen und innen und kann unmittelbar hinter der Wohnungstür oder Haustür liegen. Ein Vorraum kann klein und kompakt, aber auch großzügig und repräsentativ gestaltet sein.
Typische Funktionen eines Vorraums sind:
Der Vorraum ist damit ein funktionaler Erschließungsraum, der gleichzeitig eine wichtige gestalterische Rolle übernimmt.
Die Diele bezeichnet meist einen etwas großzügigeren Eingangs- oder Verteilerbereich. Der Duden definiert die Diele unter anderem als „Vorraum, geräumiger Flur, in dem sich meist die Garderobe befindet“.
Eine Diele kann daher stärker als eigenständiger Raum wahrgenommen werden als ein schmaler Flur. Sie bietet häufig genügend Platz für eine größere Garderobe, Sitzmöglichkeiten, Spiegel, Kommoden oder dekorative Elemente.
In der Architektur kann die Diele auch als repräsentativer Eingangsraum verstanden werden. Historisch hatte sie insbesondere in größeren Wohnhäusern eine wesentlich größere Bedeutung und konnte als zentraler Verteiler- und Aufenthaltsbereich dienen.
Der Flur ist hauptsächlich ein Verbindungs- und Erschließungsraum. Er verbindet verschiedene Zimmer miteinander und ermöglicht den Zugang zu Schlafräumen, Badezimmer, WC, Küche, Wohnzimmer oder Nebenräumen.
Typischerweise ist ein Flur länger und schmaler als eine großzügige Diele. Er kann beispielsweise vom Eingangsbereich zu mehreren Schlafzimmern führen oder innerhalb eines Obergeschosses die einzelnen Räume erschließen.
Ein Flur ist deshalb in erster Linie Verkehrsfläche, während eine Diele häufig zusätzlich als Empfangs-, Garderoben- und Aufenthaltsbereich funktioniert.
| Begriff | Typische Funktion | Typische Lage | Charakter |
|---|---|---|---|
| Vorraum | Eingang, Garderobe, Verteiler | Direkt hinter dem Eingang | funktional |
| Diele | Eingang, Garderobe, Empfang, Verteiler | Eingangsbereich | großzügiger und repräsentativer |
| Flur | Verbindung zwischen Räumen | innerhalb der Wohnung/des Hauses | eher schmal und funktional |
| Entrée | Repräsentativer Empfangsbereich | Hauseingang | hochwertig und repräsentativ |
| Korridor | Erschließung | Wohn- und Nichtwohngebäude | eher formell/architektonisch |
Der Vorraum erfüllt wesentlich mehr Aufgaben, als seine häufig geringe Fläche vermuten lässt. Er ist der Übergangsbereich zwischen Außenwelt und Wohnraum und muss deshalb unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig erfüllen.
Ein guter Vorraum sollte:
Der Vorraum ist somit ein ausgesprochen funktionaler Raum. Gleichzeitig ist er die Visitenkarte des Hauses oder der Wohnung. Schon beim Betreten entsteht ein erster Eindruck von Architektur, Einrichtung, Materialwahl und persönlichem Wohnstil.
Der Eingangsbereich wird täglich mehrfach genutzt. Fehler bei der Planung machen sich deshalb besonders schnell bemerkbar.
Ist der Vorraum zu klein, entsteht bei mehreren Personen schnell Gedränge. Fehlt Stauraum, landen Schuhe, Jacken und Taschen auf dem Boden. Sind Türen ungünstig angeordnet, können sich Garderobenschrank, Türflügel und Bewegungsbereiche gegenseitig behindern.
Bei einem Neubau sollte der Vorraum deshalb bereits bei der Grundrissplanung berücksichtigt werden.
Entscheidend sind insbesondere:
Die notwendige Breite hängt unter anderem davon ab, wie viele Türen und Durchgänge an den Vorraum beziehungsweise Flur anschließen und wie diese angeordnet sind.
Eine pauschale Idealgröße für den Vorraum gibt es nicht. Die erforderliche Fläche hängt vom Grundriss, der Haushaltsgröße und der gewünschten Ausstattung ab.
Ein kleiner Vorraum kann bei geschickter Planung sehr funktional sein. Eine Familie mit mehreren Personen benötigt jedoch deutlich mehr Bewegungs- und Stauraum als ein Single-Haushalt.
Grundsätzlich gilt:
Nicht die reine Quadratmeterzahl, sondern die nutzbare Bewegungsfläche ist entscheidend.
Ein großzügiger Vorraum mit ungünstig positionierten Türen kann weniger praktisch sein als ein kleiner, aber optimal organisierter Eingangsbereich.
Besonders bei einem Neubau sollte ausreichend Platz für das gleichzeitige An- und Ausziehen mehrerer Personen eingeplant werden. Auch Kinderwagen, Einkaufstaschen, Rollator, Rollstuhl, Sportausrüstung oder Haustierzubehör können zusätzlichen Platz benötigen.
Großzügige Durchgangsbereiche können außerdem den Komfort und die Barrierefreiheit verbessern. Als Orientierung werden in hochwertigen Wohnkonzepten teilweise besonders großzügige Durchgangsbreiten vorgesehen; konkrete Mindestmaße sollten jedoch immer nach der jeweils geltenden Bauordnung und den Anforderungen an Barrierefreiheit geprüft werden.
Bei der Planung eines neuen Hauses sollte der Eingangsbereich möglichst barrierearm beziehungsweise barrierefrei konzipiert werden.
Wichtige Punkte sind:
Eine barrierearme Planung zahlt sich nicht nur für Menschen mit eingeschränkter Mobilität aus. Auch Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Personen mit schweren Einkaufstaschen profitieren davon.
Eine der wichtigsten Einrichtungen im Vorraum ist die Garderobe.
Sie sollte ausreichend Stauraum bieten, ohne den Raum zu überladen. Je nach Platzangebot kommen unterschiedliche Lösungen infrage.
Eine offene Garderobe besteht beispielsweise aus:
Sie ist besonders praktisch für häufig verwendete Jacken und Mäntel.
Der Nachteil: Kleidung bleibt sichtbar und kann den Vorraum schnell unruhig erscheinen lassen.
Ein Garderobenschrank sorgt dagegen für ein ruhigeres und aufgeräumtes Erscheinungsbild.
Darin können untergebracht werden:
Für kleine Flure sind raumhohe Einbauschränke besonders effizient, weil sie den vorhandenen Platz bis zur Decke ausnutzen.
Auch die Schuhaufbewahrung gehört zu einer funktionierenden Diele.
Für kleine Eingangsbereiche eignen sich besonders:
Eine Sitzbank ist besonders praktisch, weil Schuhe im Sitzen angezogen werden können. Gleichzeitig kann der darunterliegende Bereich als Stauraum genutzt werden.
Ein großer Spiegel im Flur erfüllt eine praktische und gestalterische Funktion.
Er ermöglicht den letzten Blick auf Kleidung und Erscheinungsbild und kann gleichzeitig einen kleinen Eingangsbereich optisch vergrößern.
Besonders bei schmalen Fluren kann ein großflächiger Spiegel für mehr räumliche Tiefe sorgen. Helle Farben und reflektierende Oberflächen unterstützen diesen Effekt zusätzlich.
Geeignete Positionen sind:
Der Stauraum im Flur sollte möglichst effizient organisiert werden.
Gerade kleine Vorzimmer verfügen häufig über erstaunlich viel ungenutztes Potenzial. Wandflächen, Nischen und die Raumhöhe können für zusätzlichen Stauraum genutzt werden.
Besonders effizient sind:
Ein maßgefertigter Einbauschrank kann nahezu die gesamte Raumhöhe nutzen und schafft viel Stauraum auf kleiner Grundfläche.
In hohen Räumen können Oberschränke für selten benötigte Gegenstände genutzt werden.
Eine Sitzbank mit Klappen oder Schubladen kombiniert Sitzplatz und Aufbewahrung.
Wandhängende Schuhschränke oder Konsolen lassen den Boden frei und erleichtern die Reinigung.
Nischen eignen sich für Regale, Garderoben, Schränke oder kleine Ablageflächen.
Die Beleuchtung im Flur beeinflusst wesentlich, wie groß, freundlich und hochwertig der Eingangsbereich wirkt.
Eine einzelne Deckenleuchte reicht häufig nicht aus.
Sinnvoll ist eine Kombination verschiedener Lichtquellen:
Besonders praktisch ist eine automatische Beleuchtung mit Bewegungsmelder. Sie sorgt dafür, dass beim Betreten des Hauses sofort Licht vorhanden ist.
Bei längeren Fluren können mehrere Leuchten entlang der Bewegungsachse angeordnet werden.
Die Farbgestaltung des Flurs beeinflusst die Raumwirkung erheblich.
Für kleine und schmale Flure eignen sich häufig:
Helle Farben lassen einen Raum grundsätzlich großzügiger erscheinen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Flur zwingend weiß gestaltet werden muss. Dunklere Farben können bei ausreichend Licht sehr elegant wirken.
Eine dunkle Stirnwand kann beispielsweise einen langen Flur optisch verkürzen. Eine farbige Wand kann außerdem als bewusst gesetzter Akzent eingesetzt werden.
Der Bodenbelag im Eingangsbereich muss besonders robust sein. Er ist Schmutz, Feuchtigkeit, Straßenschuhen und hoher Belastung ausgesetzt.
Geeignete Bodenbeläge sind beispielsweise:
Besonders wichtig sind:
Für den Eingangsbereich eines Einfamilienhauses sind robuste Fliesen oder Feinsteinzeug besonders beliebt.
Auch die Wandgestaltung im Flur sollte die hohe Beanspruchung berücksichtigen.
Geeignet sind beispielsweise:
Bei einem stark frequentierten Familienflur können abwaschbare und strapazierfähige Oberflächen sinnvoller sein als empfindliche Materialien.
Ein schmaler Flur ist eine häufige Herausforderung bei Wohnungen und Häusern.
Mit einigen planerischen und gestalterischen Maßnahmen lässt sich die Raumwirkung jedoch deutlich verbessern.
Helle Wand- und Deckenfarben lassen den Raum großzügiger erscheinen.
Ein großformatiger Spiegel erzeugt zusätzliche optische Tiefe.
Zu viele Möbel lassen einen ohnehin schmalen Flur noch enger wirken.
Schwebende Möbel lassen mehr Bodenfläche sichtbar.
Ein durchgängiger Bodenbelag kann den Flur optisch verlängern.
Eine gleichmäßige Beleuchtung verhindert dunkle Bereiche und lässt den Raum großzügiger erscheinen.
Bündige oder möglichst ruhige Fronten reduzieren die optische Unruhe.
Ein langer Flur sollte nicht einfach mit Möbeln zugestellt werden.
Stattdessen kann die Länge bewusst gestaltet werden.
Geeignet sind:
Bei einem sehr langen Flur kann eine optische Unterteilung sinnvoll sein. Unterschiedliche Beleuchtungszonen, Wandfarben oder Bodenstrukturen können einzelne Bereiche definieren.
Eine Sitzbank im Vorraum ist besonders praktisch.
Sie erleichtert das An- und Ausziehen der Schuhe und kann gleichzeitig als Stauraummöbel dienen.
Besonders funktional sind Sitzbänke mit:
Für Familien mit Kindern ist eine Sitzbank im Eingangsbereich besonders komfortabel.
Ein WC in der Nähe des Eingangsbereichs ist bei vielen Einfamilienhäusern sinnvoll.
Gäste müssen dadurch nicht durch den privaten Wohnbereich gehen, um die Toilette zu erreichen. Auch im täglichen Familienalltag ist ein separates Gäste-WC nahe der Diele praktisch.
Bei der Grundrissplanung sollte darauf geachtet werden, dass die WC-Tür nicht unmittelbar auf den Eingangsbereich oder einen stark frequentierten Blickbereich ausgerichtet ist.
In mehrgeschossigen Häusern übernimmt der Eingangsbereich häufig gleichzeitig die Funktion eines Treppenhauses beziehungsweise Treppenverteilers.
Die Position der Treppe sollte deshalb bereits bei der Grundrissplanung berücksichtigt werden.
Eine gut positionierte Treppe kann:
Eine ungünstige Position kann dagegen zu langen Wegen und einer ineffizienten Verkehrsfläche führen.
Eine wichtige Entscheidung beim modernen Hausbau lautet: Soll der Vorraum offen zum Wohnbereich gestaltet werden oder räumlich getrennt sein?
Ein offener Vorraum erzeugt:
Allerdings können Schuhe, Jacken und andere Gegenstände dadurch stärker in den Wohnbereich hineinwirken.
Ein abgeschlossener Vorraum bietet:
Eine vorgelagerte oder geschlossene Eingangssituation kann insbesondere bei einem direkt angrenzenden Wohnbereich sinnvoll sein.
Ein Windfang kann zwischen Haustür und eigentlichem Wohnbereich angeordnet werden.
Er dient vor allem als klimatische und funktionale Pufferzone. Beim Öffnen der Haustür gelangt dadurch weniger kalte Luft direkt in den Wohnbereich.
Besonders bei freistehenden Einfamilienhäusern kann ein Windfang sinnvoll sein.
Gleichzeitig kann er als zusätzliche Schmutzschleuse dienen.
Auch Haustiere sollten bei der Planung berücksichtigt werden.
Ein geeigneter Eingangsbereich kann beispielsweise Platz bieten für:
Ein robuster, leicht zu reinigender Boden ist insbesondere bei Hunden praktisch.
Bei Familien sollte der Eingangsbereich besonders funktional sein.
Sinnvoll sind:
Eine gute Familiengarderobe verhindert, dass Jacken, Schuhe, Schultaschen und Sporttaschen dauerhaft im Wohnbereich herumliegen.
Im Einfamilienhaus sollte der Vorraum möglichst viele Funktionen bündeln, ohne selbst unnötig groß zu werden.
Eine sinnvolle Anbindung besteht häufig an:
Kurze Wege sind dabei ein wichtiger Grundsatz der Grundrissplanung. Eine direkte Verbindung von Vorraum, Küche, WC und Treppenhaus kann den Alltag vereinfachen.
Bei einem Einfamilienhaus mit Garage kann ein direkter Zugang von der Garage zum Vorraum oder in einen Nebenraum besonders praktisch sein.
Einkäufe können dadurch auf kurzem Weg ins Haus gebracht werden.
Idealerweise führt der Weg von Garage oder Carport über einen funktionalen Bereich wie:
Garage → Hauswirtschaftsraum/Schleuse → Vorraum → Wohnbereich
Dadurch können Schmutz, Schuhe und Einkäufe besser organisiert werden.
Bei der Hausplanung sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Wohnfläche durch reine Verkehrswege verloren geht.
Ein zu langer Flur kann zu einer ineffizienten Grundrissplanung führen.
Besser ist es, mehrere Räume über einen kompakten Verteilerbereich zu erschließen.
Das Ziel lautet:
kurze Wege, wenige unnötige Verkehrsflächen und möglichst vielseitig nutzbare Bereiche.
Allerdings sollte nicht jeder Quadratmeter Flurfläche zwanghaft minimiert werden. Ein gut proportionierter Eingangsbereich kann erheblich zum Wohnkomfort beitragen.
Ein großzügiger Eingangsbereich kann bewusst repräsentativ gestaltet werden.
Mögliche Gestaltungselemente sind:
Besonders in modernen Einfamilienhäusern kann die Diele eine wichtige architektonische Rolle übernehmen.
Ein moderner Vorraum zeichnet sich häufig durch eine Kombination aus klarer Gestaltung und hoher Funktionalität aus.
Beliebt sind:
Das Prinzip „weniger ist mehr“ ist gerade in kleinen Eingangsbereichen besonders wirkungsvoll.
Der wichtigste Grundsatz bei der Planung lautet:
Jede Funktion sollte ihren festen Platz bekommen.
Ein effizienter Vorraum verfügt idealerweise über definierte Zonen:
Dadurch wird verhindert, dass sich Gegenstände ungeordnet verteilen.
Der häufigste Fehler ist eine zu klein geplante Garderobe.
Ein kleiner Flur sollte nicht mit Kommoden, Schränken und Dekoration überfüllt werden.
Türflügel können Bewegungsflächen und Möbel blockieren.
Dunkle Flure wirken klein und wenig einladend.
Der Eingangsbereich benötigt robuste und pflegeleichte Oberflächen.
Eine Sitzbank kann insbesondere für Familien und ältere Menschen sehr praktisch sein.
Ein übermäßig langer Flur verschenkt wertvolle Wohnfläche.
Bei direktem Übergang vom Außenbereich zum Wohnraum können Schmutz und Feuchtigkeit schnell in die übrige Wohnung gelangen.
Bei Neubau, Umbau oder Sanierung sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
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Der Flur ist ein Verbindungsraum in einem Haus oder einer Wohnung, von dem aus die weiteren Wohnräume zugänglich sind und der direkt an den Eingang des Hauses oder der Wohnung angrenzt.
Die Diele ist zwar kein Wohnraum muss aber bei der Berechnung der Gesamtfläche eines Hauses oder einer Wohnung als Nebenraum miteinbezogen werden.
In einem Flur sollte ein Schlüsselkasten sein, eine Schublade oder eine kleine Schüssel als Aufbewahrung für Schlüssel, Schuhregale, eine Garderobe und Schränke für Kleidung, zusätzlich auch Haken für alles mögliche wie Taschen, Hundeleinen, Kappen, Schals, Tücher - alles was man brauchen kann, wenn man das Haus verlässt.
Der Flur kann durch helle Farben und einem großen Spiegel größer wirken. Durch die Reflexion des Spiegels bekommt ein schmaler Flur optisch mehr Weite und Licht. Dazu kommt, dass der Spiegel auch gleichzeitig als Designobjekt fungieren kann.
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