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Der richtigen Umsetzung von Schallschutz sollte vor allem im Wohnungs- und Hotelbau höchste Beachtung geschenkt werden. Fehler in der Planung oder Ausführung wirken sich nicht nur negativ auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden aus, sondern werden häufig als Baumängel beurteilt und führen zu Reklamationen. Somit ist der Schallschutz ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Umsetzung von Projekten.
Geräusche, die vom Nachbarn in die eigene Wohnung dringen, werden meistens als äußerst störend empfunden. Beim Schallschutz in Gebäuden, insbesondere im Badezimmer, gilt es, Körperschall, also Funktionsgeräusche (z. B. durch Duschen oder Betätigung der WC-Spülung) sowie Trittschallgeräusche soweit zu absorbieren, dass in angrenzende Räume keine Schallübertragung stattfindet.
1. Auswahl der Entwässerungslösung
Egal ob Duschrinne, Punktablauf oder Tasse: Achten Sie darauf, dass Ihre ausgewählten Produkte über ein Schallschutzgutachten verfügen und gegebenenfalls auch den erhöhten Schallschutz erfüllen.
2. Verlegen der Rohrleitung
Bei gefliesten Duschen ist gemäß ÖNORM B3732 darauf zu achten, dass die meist waagrecht in der Fußbodenkonstruktion, mit einem Schallschutzschlauch isolierten, Rohrleitungen ausschließlich in der Ausgleichsschicht verlegt bzw. dort eingebettet werden und es in keinem Fall zu einer horizontalen Schwächung des Estrichs und der Trittschalldämmung kommt. Dabei sind Durchführungen von Rohrleitungen durch den Estrich auf kürzestem Weg sicherzustellen.
3. Entkoppelung und ausreichend hoher Fußbodenaufbau
Die Entkopplung der Ablaufrohre und des Duschablaufes mit der Rohfußbodenkonstruktion (Betondecke) ist wichtig, um Körperschallübertragung zu vermeiden. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, ist in der Planung vor allem wichtig, einen ausreichend hohen Fußbodenaufbau und vor allem eine hohe Ausgleichsschicht einzukalkulieren.
4. Entkopplung – Puffer zwischen Ablaufkörper und Rohbetondecke
In der Ausführung muss hier auf den Abstand zwischen Ablaufkörper und Rohbetondecke geachtet werden. Zwischen dem Ablaufkörper und der Rohbetondecke muss es einen Abstand bzw. Puffer geben, um die Körperschallübertragung zu reduzieren. Entweder füllt man diesen Bereich mit einer trittschalldämmenden Schüttung aus oder man ummantelt den Ablaufkörper mit einem elastischen Schalldämmband.
Auch beim Einbau von flachen Duschtassen ist die Entkopplung zwischen Ablaufkörper und Rohbetondecke essentiell. Bei flachen Duschtassen werden direkt auf die Verbundabdichtung verklebt. Der Vorteile sind die durchgehend geradflächige Verlegung des Estrichs im gesamten Bad, keine aufwendige Gefälleausbildung im Duschbereich bzw. Ausnehmung des Estrichs notwendig, damit auch keine Schwächung und Unterbrechung der einzelnen Fußbodenaufbauschichten. Mit dem Ablaufsystem HL570 sind die erhöhten Anforderungen an den Schallschutz gemäß ÖNORM B 8115-5:2021-04 erfüllt.
Was 1950 mit einer bescheidenen Werkshalle in Himberg begann, ist heute ein weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekanntes und international tätiges Unternehmen. Hutter & Lecher entwickelt, forscht und produziert anwenderfreundliche, nachhaltige und ISO-zertifizierte Siphons, Wasserabläufe und Sanitär-Verbindungsteile aus Kunststoff. Unter dem Motto „Technik meets Design“ fertigt HL seit 2003 zudem Boden- und Duschabläufe mit Design-Sichtteilen aus Edelstahl und seit 2007 auch Edelstahl-Duschrinnen.

Textquellen: HL Hutterer & Lechner | www.hl.at
Bildquellen: HL Hutterer & Lechner | www.hl.at
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