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Modernes Haus, Tiny House, Passivhaus mit großen Glasfenstern.
© Luis Viegas - stock.adobe.com

Ökologisch und ökonomisch attraktiv.

In einem Passivhaus lässt sich zu jeder Jahreszeit eine behagliche Temperatur ohne zusätzliches Heizsystem erreichen. Das macht sie ökologisch und ökonomisch attraktiv. Die Einsparungen resultieren aus den Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden, freie Wärmegewinne optimieren.

Passivhäuser werden so genannt, weil der größte Teil des Wärmebedarfs aus passiven Quellen gewonnen wird. Also von der Sonneneinstrahlung und von der Abwärme von Personen und technischen Geräten. Der Energieverbrauch ist entsprechend niedrig.

geringsteR Energieverbrauch.

Die Einsparung erfolgt durch die Reduktion der Energieverluste mittels Lüftung und Transmission. Dies wird erreicht durch eine optimale Wärmedämmung, eine dichte Gebäudehülle sowie einer kontrollierten Wohnraumlüftung.

Die Fenster haben schmale Rahmen und sind dreifach verglast. Die gesamte Außenhülle muss bestens wärmegedämmt sein. Anschlüsse und Durchdringungen, Ecken und Kannten sind besonders sorgfältig zu planen, um Wärmebrücken zu vermeiden. Neubauten sind heute allgemein beurteilt wenig luftdurchlässig. Deshalb ist bei geschlossenen Fenstern der natürliche Luftaustausch nicht genügend. Abhilfe schaffen Lüftungsanlagen, die für den Abtransport von verbrauchter Luft und Wasserdampf sorgen.

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Einfamilienhaus mit Balkon und Terrasse.
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Höchste Ansprüche an Technik & Ökologie.

Das Herzstück der Lüftungsanlage ist die Wärmerückgewinnung mit einem Gegenstrom-Wärmeübertrager. Die Wärme aus der Abluft wird zu rund 90 Prozent für die Zuluft zurückgewonnen. Eine Vermischung der Luft findet dabei nicht statt. Besonders das schätzen besonders Asthmatiker und Allergiker.

Ein großer Teil des Heizwärmebedarfs wird in Passivhäusern von inneren Gewinnen gedeckt. Darunter versteht man den Wärmeeintrag über die Fenster sowie die Wärmeabgabe von Geräten und Menschen. Häufig kommen zusätzlich Kompaktgeräte zum Einsatz, die eine kontrollierte Wohnraumlüftung, Warmwasserbereitung, eine Elektrozusatzheizung und eine kleine Wärmepumpe vereinen.

hohe Energieeinsparungen, rasche Amortisation.

Langfristig kommt ein Passivhaus trotz der leicht höheren Investitionskosten finanziell günstiger als ein herkömmlicher Bau: Die hohe Energieeinsparung führt rasch zu einer Amortisation. Die gewonnene Einsparung beim Heizen beträgt rund 80 Prozent im Vergleich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Neubau-Standards. Jedes Passivhaus wird bei einem Drucktest auf seine Dichtheit geprüft. So wird sichergestellt, dass mit der Luft nicht unkontrolliert Wärme entweichen kann.

Die dichte Gebäudehülle bietet auch einen ausgezeichneten Schallschutz. Passivhäuser gibt es in Massiv-, Holz- oder Mischbauweise. Dabei werden alle Baumaterialien verwendet, die auch bei einem herkömmlichen Haus zum Einsatz kommen. Die Bandbreite der verwendeten Stoffe reicht von Beton bis zu ökologischen Baustoffen wie Lehm oder Stroh.

Passivhaus