Dämmung unter der Bodenplatte
Um Wärmebrücken und Bauschäden zu vermeiden, wird unter Bodenplatten bzw. Fundamentplatten gedämmt. Das Dämmmaterial muss einer permanenten Feuchtigkeit standhalten.
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Für private Wohngebäude gibt es verschiedene Arten von Fundamenten und Bodenplatten. Welche geeignet ist, hängt vor allem vom Baugrund, der Gebäudegröße, dem Grundwasserstand, der Frosttiefe und davon ab, ob ein Keller geplant ist.
Das Fundament ist die Basis eines Hauses. Es muss später nicht nur dessen Gewicht tragen, sondern auch gezielt Energieverluste minimieren.
Ob ein Haus mit einem vollständigen Keller oder mit einer Bodenplatte ausgerüstet werden soll, sollte von Anfang an genauestens überlegt sein. Eine nachträgliche Unterkellerung ist praktisch nicht machbar, unsinnig und vor allem unwirtschaftlich. Wer also keinen Keller benötigt, kann seine Baukosten senken.
Die Haustechnik kann heutzutage auch auf wenig Platz im Erdgeschoss, unter dem Dach oder in Form eines kleinen Anbaus untergebracht werden. Zu beachten sind hierbei Wärmedämmung, Feuchtigkeitsschutz und Lärmschutz.
Eine Bodenplatte muss gut isoliert sein, damit nicht unnötig viel Wärmeenergie an das Erdreich abgegeben wird. Um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Bodenplatte und später auch in die Wände zu vermeiden, wird zudem ein Feuchtigkeitsschutz benötigt.
Die Wahl der geeigneten Bodenplatte sollte im Vorfeld wohl überlegt sein, denn sie kann im Nachhinein nicht mehr ausgetauscht werden.
| FUNDAMENT / BODENPLATTE | VORTEILE | NACHTEILE |
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Flachgründung (am häufigsten) |
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Streifenfundament
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Einzelfundamente (Punktfundamente)
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Fundamentplatte / Bodenplatte Die gesamte Gebäudegrundfläche wird als eine durchgehende Stahlbetonplatte ausgeführt. Dies ist heute die Standardlösung für viele Einfamilienhäuser ohne Keller.
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Kellerfundament Bei einem Keller bilden Bodenplatte und Kellerwände gemeinsam das Fundament.
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Tiefgründung Wenn der Boden nicht tragfähig genug ist, werden die Lasten in tiefere Bodenschichten geleitet. |
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Pfahlgründung Pfähle aus Beton oder Stahl werden tief in den Boden eingebracht. |
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Sonderformen
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Für moderne Einfamilienhäuser ohne Keller ist in vielen Fällen eine gedämmte Stahlbeton-Bodenplatte auf einem gut vorbereiteten Schotter- bzw. Kiesplanum die bevorzugte Lösung. Bei schlechterem Baugrund wird die Bodenplatte oft verstärkt oder mit Pfählen kombiniert.
| Bauvorhaben | Typische Gründung |
|---|---|
| Garage | Punkt- oder Streifenfundament |
| Carport | Punktfundamente |
| Einfamilienhaus ohne Keller | Gedämmte Bodenplatte |
| Einfamilienhaus mit Keller | Kellerbodenplatte mit Kellerwänden |
| Passivhaus | Hochgedämmte Bodenplatte |
| Schwieriger Baugrund | Pfahlgründung oder Plattenfundament |
| Holzhaus | Meist gedämmte Bodenplatte oder Streifenfundament |
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Die Bodenplatte bildet die Basis eines Hauses. Sie besteht aus Beton oder Stahlbeton und liegt auf einer Tragschicht, dem Unterbau auf. Bodenplatten aus Stahlbeton können als statisches Element zur Lastableitung herangezogen werden. Damit wird das getragene Gewicht gleichmäßig auf den Untergrund verteilt.
Zwei Faktoren sind beim Bau einer Bodenplatte besonders zu beachten: das verwendete Material und die Tiefe. Um Bodenbewegungen durch Temperaturschwankungen zu verhindern wird eine Frostschürze unter den Rand der Platte angeordnet. Die Mindesttiefe sollte zwischen 80 und 150 Zentimeter liegen. Unter der Bodenplatte wird meist eine Sauberkeitsschicht, aus Kies oder Magerbeton (mind. 5 Zentimeter dick) geschaffen um die Platte vor dem Kontakt mit Feuchtigkeit zu schützen.
In unseren Breitengraden muss die Bodenplatte mindestens 80 Zentimeter tief liegen, da dies meist die Frostschutzgrenze ist. Regional kann der Frost natürlich auch tiefer reichen. Daher kann auf eine Tiefe von bis zu 150 Zentimeter gegangen werden.
Für eine Bodenplatte wird mehr Material (Zement, Kies, Stahl, Beton) benötigt, als bei den beiden anderen Fundamentarten (Streifen- und Punktfundament). Das erhöht sowohl den zeitlichen als auch den finanziellen Aufwand.
Bevor der Beton bei Bodenplatte genutzt wird, muss bauseits ein dementsprechend vorbereiteter Untergrund wie Kies oder Schotter erstellt worden sein und dann empfiehlt sich Beton der Qualität B25 bzw. C25/20, aber am besten lässt man sich vom Profi beraten.
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