Kaminofen
Kaminöfen bestechen vor allem durch Ihre freie Sicht in den Feuerraum. Egal ob Schwedenofen und Specksteinofen, Küchenherd oder Tischherd: diese Einzelraumöfen sind immer im Trend!
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Gerade in Zeiten steigender Preise für fossile Brennstoffe, wie Öl oder Gas denken umweltbewusste Menschen an Alternative Heizformen. Seine durchaus umweltfreundliche Heiztechnologie macht den Kachelofen zum Zentrum der Zusammenkunft.
Holz ist schon seit Jahrzehnten der gleichbleibend stabilste und kostengünstigste Energieträger. Zusammengefasst entstehen Holzheizern für ein durchschnittliches Haus oder eine Wohnung über das Jahr gesehen etwa die Hälfte der Kosten gegenüber Öl- oder Gasheizern.
Sparsam ist der Kachelofen ebenfalls bei der Energiebilanz. Zu den negativen Auswirkungen des Klimawandels trägt er nicht bei, denn Holz verbrennt CO2-neutral.
Interessanter Fakt …
Es ist weitgehend egal, ob Holz im Wald verrottet, oder verbrannt wird. In beiden Fällen entsteht Kohlendioxid, und zwar in genau der Menge, die Bäume für ihr Wachstum benötigen.
Moderne Kachelöfen können mehr als nur Wärme spenden. Neben dem angenehmen Raumklima geben sie den Räumen auch optisch einen besonderen Touch.
Zeitgemäßer Kachelofenbau verbindet meisterhafte Tradition mit modernster Technik.
Deshalb ist diese Ofenvariante ideal für Menschen, die langfristig denken, Wert auf Wohnqualität legen und nachhaltig heizen möchten.
Bei der Ofenplanung beachten …
Das Endergebnis muss den Bedürfnissen aller Familienmitglieder entsprechen, die Wärme sollte längst möglich gleichmäßig abgegeben werden und das Innenleben muss nahezu unverwüstlich sein – um nur einige Dinge zu nennen.
Die äußere Gestalt des Ofens ist dabei vielfältig und fast immer eine andere – sie spiegelt die persönlichen Vorstellungen des Besitzers wider.
Ein Kachelofen ist ein handbeschickter Holzofen mit hoher Speichermasse (Schamotte, Züge, Kacheln). Er wird kurz und intensiv befeuert und gibt die Wärme über viele Stunden als milde Strahlungswärme ab.
Ein Kaminofen hingegen ist meist ein freistehender Metallofen mit geringer Speichermasse. Er heizt schnell auf, kühlt aber auch schnell wieder ab.
| Merkmal | Kachelofen | Kaminofen |
|---|---|---|
| Wärmeabgabe | langsam, langanhaltend | schnell, kurz |
| Wärmeart | überwiegend Strahlungswärme | viel Konvektion (Luft) |
| Speicherfähigkeit | sehr hoch | gering |
| Bedienung | 1–2× täglich heizen | öfter nachlegen |
| Einbau | maßgefertigt | Fertiggerät |
| Raumklima | sehr angenehm | eher trockene Luft |
Alle wandvorgehängten und wandvorgebauten Heizkörper arbeiten nach dem Prinzip der Konvektionsheizung, egal ob sie elektrisch oder zentral erwärmt werden – im Gegensatz zum Kachelofen.
Er ragt in den Raum hinein und strahlt einen Großteil seiner behaglichen Wärme direkt auf die Umgebung ab. Im Gegensatz zu einem Wandheizkörper reduziert der Kachelofen außerdem die Staubbelastung deutlich.
Gesundheitsfördernden Aspekte eines Kachelofens …
Ein Kachelofen ist nicht ideal bei …
VORTEILE
VORTEILE
NACHTEILE
Unabhängig von der Stilrichtung (klassisch, rustikal oder modern) unterscheidet man Grundöfen und Warmluftöfen.
| Art des Kachelofens | zeichnet sich aus durch … | geeignet für … |
| Grundofen |
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Dauerhafte, gleichmäßige Wärme |
| Warmluft-Kachelofen |
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Schnelleres Aufheizen |
| Kombi-Kachelofen |
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| Heizkamin |
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| Kachelofen mit Wasserführung |
|
Ein Grundofen funktioniert als Speicherofen, bei dem die Hitze von brennendem Holz durch einen keramischen Zug geleitet wird, um die massive Speichermasse aufzuheizen.
Nach dem Anzünden speichert der Ofen diese Wärme und gibt sie über viele Stunden als langanhaltende Strahlungswärme an den Raum ab. Als Speicher besonders geeignet sind Schamottsteine.
Ob freistehend, an die Wand gebaut oder diese gar durchdringend, sind sie immer ein Quell der Freude und des Wohlbehagens.
Die Strahlungswärme hat den Vorteil, dass sich nicht die Luft, sondern der feste Körper erwärmt und dies für eine sehr angenehme Wärme empfunden wird.
Als bewährter Dauerbrenner hat sich der Grundofen längst einen Namen gemacht. Mit einer Aufheizzeit von zwei bis vier Stunden ist er zwar träge, sorgt aber mit seinem hohen Speichervermögen für langanhaltende Wärme.
Keramik und Speckstein sind aufgrund ihrer guten Wärmespeichereigenschaften und Wärmeleitfähigkeit besonders geeignet. Befeuert wird mit Holz.
Der geringen Staubaufwirbelung stehen die lange Anheizzeit und das hohe Ofengewicht als Nachteile gegenüber. Bei einem Warmluftofen sind die Kacheln zu einem Mantel vermauert, der einen Hohlraum umschließt. Darin ist ein Heizeinsatz montiert. Davon ziehen die Gase in Röhren vergleichsweise schnell zum Rauchfang. Die Luft holt sich dieser Kachelofentyp aus dem Wohnraum oder aus dem Freien.
Er erwärmt die Luft im Ofeninneren und gibt sie über Luftöffnungen wieder gezielt ab. Der Warmluftkachelofen heizt mit seinen keramischen Zügen und Warmluftkanälen verschiedene Räume oder ganze Stockwerke schnell, effizient und wirtschaftlich. Etwa 70 Prozent der Wärmeabgabe eines Warmluft-Kachelofens betreffen die Konvektionswärme, etwa 30 Prozent die Strahlungswärme.
Ein Kombi-Kachelofen vereint die Vorteile eines Warmluft-Kachelofens mit denen des Grund-Kachelofens. Das heißt: schnelle Wärmeabgabe vom Heizeinsatz (rund 15 bis 20 Minuten) und eine höhere Wärme-Speicherfähigkeit (sechs bis acht Stunden) durch gemauerte keramische Heizgaszüge.
Dieses System ist optimal, kann doch bei Bedarf ein austauschbarer Heizeinsatz samt moderner Verbrennungstechnik eingebaut werden.
Die Verbrennungsluftzufuhr ist raumluftunabhängig – andere Brennstoffvarianten wie Öl, Gas, Pellets oder Briketts sind möglich.
Heizkamine sind aus Stahlblech oder Grauguss vorgefertigte Einsätze, meist mit großer Glasheiztüre. Sie werden, je nach Bauart, in unterschiedlichen Kachelofensystemen verwendet.
Die Vorteile gegenüber dem Grundofen sind kürzere Nachlegeintervalle und teils geringere Speichermasse.
Eine sparsame, umweltfreundliche Zentralheizungsanlage kann heutzutage auch in einem Kachelofen stecken. Denn dieser kann sowohl als Hauptwärmequelle als auch zur Warmwassererzeugung unterstützend eingesetzt und in ein bestehendes Heizsystem eingebettet werden.
Eine Kachelofen-Zentralheizung (auch wasserführender Kachelofen genannt) verbindet den Ofen mit dem Heizsystem des Hauses:
Holz ist ein heimischer, klimaneutraler Energieträger, dessen Verwendung Freude macht und besonders auch mit dem Pelletsmodul das Nachheizen ganz leicht macht.
Hat man keine Zeit oder einfach keine Lust nachzuheizen, befüllt sich die Kachelofenzentralheizung ganz bequem selbst mit Pellets. Wahlweise kann dieses System immer auch manuell mit Stückholz betrieben werden.
Dank der Automatisation des Systems wird der Kachelofen zwei- bis dreimal am Tag befeuert und strahlt eine gesunde und angenehme Wärme in den Raum ab – so heizt es sich mit Holz nicht nur schön und behaglich, sondern auch sauber und bequem.
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Der Vorteil von Kachelöfen ist, dass diese die Wärme lange bereit halten und deshalb, anders als Heizkamine, seltener mit Brennstoffen bestückt werden müssen. Weiters bringen Kachelöfen wohlige Strahlungswärme in die eigenen vier Wände und schaffen eine gemütliche Atmosphäre.
So funktioniert das Heizen mit einem Kachelofen: Ein Kachelofen besteht aus einer Brennkammer, der mehrere Heizzüge nachgeschaltet sind. Beim Abbrennen des Brennstoffes wird die erzeugte Wärme von den mit Schamottsteinen verkleideten Heizzügen gespeichert und nach und nach abgegeben.
Bei einem Kachelofen sollte die erste Wartung auf jeden Fall nach der ersten Heizperiode durchgeführt werden, danach ist es empfehlenswert den Ofen mindestens alle zwei Jahre umfassend und fachmännisch warten zu lassen.
Bei einem Warmluftofen sind die Kacheln zu einem Mantel vermauert, der einen Hohlraum, der wiederum einen Heizeinsatz enthält, umschließt. Dieser Kachelofentyp holt sich die Luft aus dem Wohnraum oder aus dem Freien und erwärmt die Luft im Ofeninneren und gibt sie über Luftöffnungen wieder gezielt ab. Somit heizt ein Warmluftkachelofen mit seinen keramischen Zügen und Warmluftkanälen verschiedene Räume oder ganze Stockwerke schnell, effizient und wirtschaftlich.
Prinzipiell kann im Kachelofen jegliches Hartholz wie Buche, Esche oder Birke verheizt werden, aber im Fall der Buche kann vom besten Brennstoff für den Kachelofen gesprochen werden, da die Buche länger brennt und zusätzlich viel Glut entwickelt.
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